Artenreiche Extensivbegrünung FBB-Gründach des Jahres 2013
ID: 960796

(PresseBox) - Die 120 Teilnehmer des 12. Internationalen FBB-Gründachsymposiums haben in Ditzingen das FBB-Gründach des Jahres 2013 gewählt. Zur Wahl standen drei Dachbegrünungsobjekte, die einen Tag vorher bei der FBB-Mitgliederversammlung für die Endausscheidung ausgewählt wurden. Mit klarer Mehrheit ist die abwechslungs- und artenreich begrünte Dachterrasse des Umweltamtes Karlsruhe gewählt worden. Eingereicht hatte das Projekt das FBB-Mitglied Garten Moser aus Reutlingen, der die Dachbegrünung im Optigrün-System 2010 eingebaut hatte.
Die etwa 200 Quadratmeter umfassende Dachterrasse des Umweltamtes Karlsruhe war schon über 20 Jahre intensiv begrünt. Doch im Rahmen einer notwendigen Sanierung von Fassade und Dachabdichtung entschied man sich, die in die Jahre gekommene Intensivbegrünung zurückzubauen und zu erneuern. Das Gartenbauamt mit der Landschaftsarchitektin Birgit Wiedmann plante in Abstimmung mit dem Umweltamt die neue Dachbegrünung. Ziel war ein abwechslungs- und artenreiches und dennoch pflegeleichtes Gründach, das nach wie vor auch begehbar ausgebildet sein sollte. Die Dachfläche wurde in verschiedene Begrünungsbereiche aufgeteilt, die schon vorhandenen Holzroste der früheren Terrasse geschickt integriert und wiederverwendet. Sie umschließen nun den Mittenbereich, der mit einer einfachen Intensivbegrünung gestaltet wurde. Die Randbereiche sollten eine klassische Extensivbegrünung in mehrschichtiger Bauweise mit einer Sedum-Sprossen und Kräuter-Saatgut erhalten, in Teilbereichen wurden Anhügelungen mit 20 cm Substrat und Flachballen-Pflanzung vorgesehen. Die praktische Umsetzung übernahm mit Garten Moser aus Reutlingen einer der größten Dachbegrüner Deutschlands. Bauleiter Patrick Adler war erfreut über das Karlsruher Sanierungsobjekt: ?Klein, aber fein! Es ist klasse, wenn sich der Bauherr Gedanken macht und nicht nur eine einfache Industriebegrünung, sondern was Besonderes wünscht!?
Die beiden extensiven Gründachbereiche wurden mit der Optigrün-Systemlösung ?Naturdach? aufgebaut, das heißt Festkörperdränage Typ FKD 40 (4 cm), Filtervlies Typ 105 und je nach Vegetationsziel 10-20 cm Extensivsubstrat Typ E-leicht. Im zentralen Bereich, in dem höhere Vegetation (Stauden und Sträucher) gedeihen sollten, wurde die Optigrün-Systemlösung ?Gartendach? mit der Festkörperdränage FKD 60 (6 cm), Filtervlies Typ 105 und Intensivsubstrat i-leicht (20-25 cm) verwendet. Mit diesem Systemaufbau kann mehr Niederschlagswasser pflanzenverfügbar gespeichert werden. Neben Sedum-Sprossen, dem Saatgut Typ E wurden verschiedene Stauden und Gehölze gepflanzt ? insgesamt umfasste die Pflanzenliste etwa 50 Arten.
Ergänzend zu der artenreichen Vegetationsform wurden mit Trockenmauern und Steinschüttungen (Gabionenschotter 80-120 mm) aus Muschelkalk und Tothölzern verschiedene Habitate für die Kleintierwelt geschaffen. So wundert es nicht, dass nicht nur die Mitarbeiter und Besucher des Umweltamtes, sondern die Mitarbeiter des gesamten Gebäudes die neu angelegte Dachterrasse als Pausenfläche nutzen. Birgit Wiedmann vom Gartenbauamt berichtete: ?Wir nutzen die Dachbegrünung auch als Anschauungsobjekt und führen gerne unsere internationalen Gäste über das schöne Dach ? ein schönes Imageobjekt!?
Weitere Informationen:
www.fbb.de
www.optigruen.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 11.10.2013 - 14:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 960796
Anzahl Zeichen: 3384
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Krauchenwies
Kategorie:
Bau & Immobilien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 349 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Artenreiche Extensivbegrünung FBB-Gründach des Jahres 2013"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Optigrün international AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Optigrün international AG gehört mit ihrer Wasserbilanzsteuerung zu den Finalisten der DGNB Sustainability Challenge 2026. Der Wettbewerb der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zeichnet Projekte, Geschäftsmodelle und Produktinnovationen aus, die einen konkreten Beitrag zur Transfo
Urbane Architektur trifft auf grüne Infrastruktur. ...
Mit dem Projekt Roelevard im belgischen Roeselare ist ein zukunftsweisendes Stadtquartier entstanden, das die räumliche Trennung durch die bestehende Bahninfrastruktur überwindet und neue Verbindungen zwischen Stadtteilen schafft. Entworfen von Snøhetta in Zusammenarbeit mit B2Ai Architects, vere
Vom Strand aufs Gründach. ...
Mit dem Projekt SILT ist im belgischen Middelkerke ein Bauwerk entstanden, das die Grenzen zwischen Architektur und Landschaft auf eindrucksvolle Weise auflöst. Direkt an der Nordseeküste gelegen, erhebt sich der markante Neubau des Casinound Veranstaltungsensembles als skulpturale Landmarke über
Weitere Mitteilungen von Optigrün international AG
Universität Bielefeld: BLB NRW schafft mehr Raum für den doppelten Abiturjahrgang ...
Auf dem Campus Bielefeld, in unmittelbarer Nähe zum Hauptgebäude der Universität, errichtet der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) derzeit den Ersatzneubau Universitätsstraße (ENUS). Pünktlich zum Vorlesungsbeginn des Wintersemesters 2013/2014 am kommenden Montag wurde das Hörsa
Junge Pflegebedürftige freuen sich über eigenes Zuhause ...
Die 14 jungen Pflegebedürftigen aus Niedersachsen können es kaum noch erwarten: Am 28. Oktober steht endlich der Umzug vom Haus „Eichhof“ in den „Jungen Eichhof“ in Hambergen bei Bremen an. Rund zehn Monate hat die Fertigstellung des neuen Gebäudes, in das nur junge Pflegebedürftige einz
Heizen und Kühlen mit Geothermie: Neues Planer- und Anwenderforum in Berlin ...
Berlin, 15.10.2012// Am 22.10.2013 veranstaltet das Berliner Geothermieunternehmen Geo-En erstmals ein Planer- und Anwenderforum zu oberflächennaher Geothermie. Dr. Nikolaus Meyer, seit Juni CEO von Geo-En, hat das Forum konzipiert: „Eine meiner ersten Aufgaben, die ich mir als CEO von Geo-En ges
Neues Gebäude Q an Universität Paderborn übergeben / BLB NRW stellt Nutzfläche von ca. 6200 Quadratmetern pünktlich zum Semesterbeginn zur Verfügung ...
"Das Gebäude Q ist fertig und im geplanten Zeit- und Kostenrahmen an die Universität Paderborn übergeben worden", so die entscheidende Aussage von Heinrich Micus, Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Der vom BLB NRW geplante Neubau wird mit Beginn des Winterse




