1. Fachtagung "Graphen" des Clusters Nanotechnologie in Erlangen
ID: 962129

(PresseBox) - Ist Graphen das Wundermaterial der Zukunft? Kann Graphen dazu beitragen, die Energieprobleme zu lösen? Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse effizient in wirtschaftliche Produkte umgesetzt werden? Die 1. Fachtagung "Graphen" des Clusters Nanotechnologie soll dazu beitragen, Antworten auf diese Fragen zu finden.
Graphene oder ultradünne Graphen-Multischichten bieten durch ihre besonderen Eigenschaften, wie z.B. eine sehr hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie optische Transparenz bei gleichzeitig hoher Biegsamkeit und Festigkeit eine Vielzahl an zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten. Das Marktpotential von Graphen-basierten Produkten wird daher als sehr hoch eingeschätzt. Allerdings steht die Entwicklung noch ganz am Anfang. Die Europäische Kommission hat Graphen daher als eines von zwei Leuchtturmprojekten ausgerufen.
Vor diesem Hintergrund organisiert der Cluster Nanotechnologie in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) und dem Sonderforschungsbereich SFB 953 "Synthetische Kohlenstoffallotrope" der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen vom 27. - 28. November 2013 in Erlangen die 1. Fachtagung Graphen.
Den Auftakt bildet eine Abendveranstaltung am 27. November mit zwei Fachvorträgen und hochkarätigen Rednern:
- Aerographite - ein neues 3D-strukturiertes graphitisches Aerogel Prof. Dr.-Ing. Karl Schulte, Universität Hamburg-Harburg
- Digitale Elektronik mit epitaktischem Graphen Prof. Dr. Heiko B. Weber, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Ein Get Together im Anschluss an die Abendvorträge bietet den Tagungsteilnehmern die Möglichkeit, sich kennenzulernen und bereits erste Gespräche und Diskussionen zu führen, die am folgenden Tag dann vertieft werden sollen.
Das Programm umfasst folgende Themen:
- Forschungsschwerpunkt Erlangen: Graphen und weitere Synthetische Kohlenstoffallotrope
- Die Chemie des Graphens - der Zugang zu funktionalen Graphen-Derivaten
- Cluster Nanotechnologie / Netzwerk NanoCarbon: Gemeinsam erfolgreicher
- Herstellung und Funktionalisierung von Graphen, Graphit und graphitischen Kohlenstoffen
- Mechanische, elektrische und thermische Eigenschaften von Graphen-basierten Kompositen
- Neue Kohlenstoff-Hybridmaterialien
Hochkarätige Referenten aus der Industrie und der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung stellen im Rahmen der Fachtagung aktuelle Arbeiten und künftige Anwendungsmöglichkeiten vor.
Die Tagung richtet sich vor allem an Entscheider aus Forschung und Entwicklung, aus der Zulieferindustrie, an Ingenieure und Produktentwickler oder Technologiescouts in den Unternehmen. Die Fachtagung bietet eine optimale Plattform, um mit Vertretern der Grundlagenforschung, mit Entwicklern und Unternehmensvertretern in Kontakt zu treten und die neuen Schlüsseltechnologien und das Anwendungspotential zu diskutieren und soll gleichzeitig die Basis für künftige Kooperationen sein.
Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.nanoinitiative-bayern.de/nc/aktuelles/detailansicht/article/fachtagung-graphen.html
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 15.10.2013 - 09:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 962129
Anzahl Zeichen: 3321
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Würzburg / Erlangen
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"1. Fachtagung "Graphen" des Clusters Nanotechnologie in Erlangen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Nanoinitiative Bayern GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ideen, Innovationen, Lösungen und Verfahrenstechniken sind der Schlüssel des Erfolges für den Industriestandort Deutschland. Hervorragende Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung in Bayern tragen zu diesem Erfolg bei und sind Wegbereiter für innovative Produkte, die letztendlich die Wet
Das Wundermaterial Graphen und seine Anwendungen ...
Graphen gilt wegen seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften als eines der vielversprechendsten neuen Materialien. Doch ist es tatsächlich das Wundermaterial der Zukunft? Kann Graphen dazu beitragen, Energieprobleme zu lösen? Und wie können wissenschaftliche Erkenntnisse effizient in wi
Das Netzwerk NanoSilber präsentiert sich auf der ACHEMA vom 18.-22. Juni in Frankfurt am Main. ...
Unter dem Motto „Nanosilber verantwortungsbewusst weiterentwickeln“ arbeiten seit Juni 2011 kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) mit einer Stiftung, einem Verband, einer Universität und einem Institut im Netzwerk NanoSilber zusammen. Die Nanoinitiative Bayern GmbH leitet das Netzwerk, das im
Weitere Mitteilungen von Nanoinitiative Bayern GmbH
"Riesiger Menschenversuch" /Ärzte fürchten Langzeitfolgen von Tattoos, doch wissenschaftliche Belege sind rar ...
Jeder vierte Deutsche unter 34 Jahren ist mittlerweile tätowiert. Der Trend könnte weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Die Befürchtungen der Fachleute lassen sich bislang jedoch kaum belegen. "Es besteht ein Forschungsdefizit", bestätigt Professor Andreas Luch vom Bundesinst
Journalistenpreis PUNKT: Süddeutsche.de wird für herausragenden Technikjournalismus ausgezeichnet ...
Unter dem Titel „Dritte Start- und Landebahn“ entwickelte die Redaktion von Süddeutsche.de ein Online-Dossier über Planungen zur Erweiterung des Flughafens München. Nach Einschätzung der siebenköpfigen Jury erfüllt die interaktive Karte höchste journalistische Qualitätsanforderungen, wei
Service-Innovation-Award 2014 ...
Geschäftsprozesse optimieren, Unternehmen vernetzen, Kundenzufriedenheit steigern und Mitarbeiter von Routineaufgaben entlasten: Dies sind die Ziele des vierten Service-Innovation-Awards für Studenten, den das FIR an der RWTH Aachen in Kooperation mit der Maastricht University und der Fachhochschu
"Kupfer-Hospital" zeigt Einrichtungsbeispiele aus antimikrobiellen Legierungen als Beitrag zur Hygiene und Infektionsprävention / Dt. Kupferinstitut mit Int. Copper Association auf der MEDI ...
Aktuelle Studienergebnisse belegen, dass die Verwendung antimikrobieller Kupferwerkstoffe die Gefahr nosokomialer Infektionen auf Intensivstationen um 58 Prozent senken kann. Das Deutsche Kupferinstitut zeigt auf der diesjährigen MEDICA in einem "Kupfer-Hospital" praktische Anwendu




