Größter deutscher Gasversorger E.ON schließt sich Preissenkungswelle im dritten Quartal nicht an

Größter deutscher Gasversorger E.ON schließt sich Preissenkungswelle im dritten Quartal nicht an

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Ab Juli Preissenkungen bei 233 Gasversorgern um durchschnittlich 10 Prozent angekündigt - E.ON-Kunden müssen weiter auf günstigere Gaspreise warten




(firmenpresse) - Berlin, 18. Juni 2009 – Für rund ein Drittel der 20 Millionen deutschen Haushalte mit Gasbezug wird das Gas ab Juli erneut billiger. Nach einer aktuellen Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) planen mindestens 232 Gasversorgungsunternehmen, ihre Preise im dritten Quartal 2009 erneut um durchschnittlich 10 Prozent zu senken. Bereits in den ersten beiden Quartalen des Jahres hatten 711 Versorger ihre Tarife um durchschnittlich 14,6 Prozent verbilligt.

Für einen Musterhaushalt mit einem Gasverbrauch von 20.000 kWh im Jahr reduzieren sich die Kosten ab Juli im Schnitt um 144 Euro. „Viele Grundversorger senken bereits zum dritten Mal in diesem Jahr ihre Gaspreise“, erläutert Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de (www.toptarif.de). „Bei 20 regionalen Stadtwerken sind die Preise seit Jahresbeginn sogar um 30 Prozent und mehr gefallen.“

Bislang noch keine Preissenkungen bei E.ON angekündigt

Neben vielen kleineren und mittleren Stadtwerken planen auch fast alle Großversorger, wie RWE, EnBW, EWE und die Berliner GASAG, im Juli ihre Tarife zum dritten Mal in diesem Jahr zu senken. Lediglich der mit Abstand größte deutsche Gasversorger E.ON hält sich bislang bedeckt und hat noch keine Preissenkungen für das kommende Quartal in Aussicht gestellt.

„Die momentane Passivität der 7 E.ON-Tochtergesellschaften bei der Weitergabe der gesunkenen Beschaffungskosten ist mit Blick auf die Endkundenpreise nicht nachvollziehbar“, macht Bohg deutlich. So muss ein durchschnittlicher E.ON-Kunde nach Berechnungen von toptarif.de (www.toptarif.de) ab dem kommenden Monat zwischen 7,6 Prozent und 24,5 Prozent mehr für sein Gas zahlen als bei den anderen Großversorgern. Während bei den 7 regionalen E.ON-Töchtern im Durchschnitt 1.349 Euro für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas im günstigsten Tarif fällig werden, verlangt der norddeutsche Versorger EWE in Niedersachsen nur 1.019 Euro für die gleiche Abnahmemenge.



Grafik: Gaspreise der deutschen Großversorger im Vergleich
(http://aserv.toptarif.de/html-banner/downloads/gaspreise_grossversorger_17_06.pdf)

„Da der Wettbewerb am Gasmarkt in den vergangenen Monaten stark an Schwung gewonnen hat, sollten gerade E.ON-Kunden die Möglichkeit zum Wechsel des Gasanbieters nutzen“, weist Bohg hin. „So lassen sich durch die Wahl eines günstigeren Versorgers – beispielsweise bei der E.ON Hanse in Hamburg oder bei der E.ON edis in den neuen Bundesländern – mehr als 300 Euro jährlich sparen.“

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/gas) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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toptarif.de ist das unabhängige Verbraucherportal der Verlagsgruppe von Georg von Holtzbrinck für alle gängigen Tarife in Deutschland. Es umfasst derzeit die Kategorien Strom, Gas, DSL, Geldanlagen, sowie Versicherungen für KFZ, Rechtsschutz, Hausrat, Wohngebäude, Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht und wird ständig erweitert und aktualisiert. Der Verbraucher kann dadurch mit minimalem Aufwand kostenlos prüfen, ob es für ihn günstigere Tarife gibt, und gegebenenfalls über www.toptarif.de gleich wechseln. Der komplette Wechselservice ist für den Verbraucher komplett kostenfrei und der Kunde erhält über toptarif.de in jedem Fall die Original-Konditionen des Anbieters, in Einzelfällen sogar zusätzliche, beim Anbieter selbst nicht erhältliche Boni und Ermäßigungen.



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Datum: 18.06.2009 - 12:12 Uhr
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