Mehr Freiheiten im Studium - Studiengebühren abschaffen

Mehr Freiheiten im Studium - Studiengebühren abschaffen

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Mehr Freiheiten im Studium - Studiengebühren abschaffen



(pressrelations) - >Die Bundesvorsitzende der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB),
Dr. Eva-Maria Stange, erklärt zu den Forderungen der Studierenden im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks:

Es gibt gute Gründe, eine bessere Finanzierung für Schulen und Hochschulen zu fordern. Die Union hat in vielen Bundesländern Studiengebühren eingeführt. Das ist der absolut falsche Weg. In Sachsen gibt es keine Studiengebühren. Wir haben Studiengebührenfreiheit bis zum Master im Hochschulgesetz festgeschrieben. Dafür steht die SPD.

Die SPD unterstützt auch die Forderung der Schüler nach längerem gemeinsamen Lernen, um damit die soziale Abhängigkeit des Bildungserfolges zu überwinden.

Die Klagen der Studierenden über zu hohen Leistungsdruck und Verschulung an den Unis müssen wir ernst nehmen und in Veränderungen einfließen lassen.

Der Bologna-Prozess ist grundsätzlich richtig und darf nicht umgekehrt werden. Aber Bologna kann nicht bedeuten, alten Wein in neue Schläuche zu gießen. Ein Bachelor-Studiengang kann nicht einfach ein in sechs Semester gepresster Diplom- oder Magisterstudiengang sein. Ich halte es für sinnvoll, den Bachelor von bisher sechs auf sieben Semester zu verlängern. Damit wäre es möglich, längere Praxisphasen oder auch Auslandssemester besser zu integrieren. Internationale Mobilität und stärkere Berufsqualifizierung sind wichtige Schwerpunkte des Bologna Prozesses. Das Augenmerk sollte stärker auf der Qualität der Reform liegen.

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Datum: 18.06.2009 - 18:51 Uhr
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