Wissenschaft hautnah: Schüler forschen am Fraunhofer ISC

(PresseBox) - In einer Woche ist es soweit: 36 junge Teilnehmer im Alter von 14 bis 18 Jahren finden auf der »1. Würzburger Talent-School« Antworten auf spannende Fragen aus der Wissenschaft. Vom 1. bis 3. November 2013 werden die jungen Forscher gemeinsam mit Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC und der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher in kleinen Arbeitsgruppen erfahren, wie technische und wissenschaftliche Lösungen entwickelt werden. Vertreter der Medien und der Presse sind am Samstag, den 2. November 2013, herzlich eingeladen, in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr mit dabei zu sein, wenn die Jugendlichen die Welt der Nanomaterialien entdecken, sich mit dem Thema Recycling beschäftigen oder Energiequellen erforschen.
Ausgerüstet mit weißen Kitteln und Schutzbrillen werden die Teilnehmer des dreitägigen Workshops angewandte Forschung in Chemie und Physik aktiv mit jungen Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer ISC erleben. Das Kennenlernen wissenschaftlicher Themenstellungen und das selbstständige Entwickeln von Lösungswegen stehen bei den Workshops auf dem Programm. Dabei liegt der Austausch von Ideen und Gedanken mit den anderen Teilnehmern und den Wissenschaftlern ebenso im Fokus der Talent-School wie die praktische Arbeit im Labor. Die 36 Teilnehmer kommen aus Ober- und Unterfranken, Oberbayern, Ostallgäu sowie aus Hessen, Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Mädchen und Jungen werden ein interessantes, lehrreiches Wochenende erleben und sich mit Gleichgesinnten austauschen.
Wissen aus der Schule im Labor praktisch anwenden
»Die Talent-School bietet die große Chance, außerhalb des schulischen Lehrplans die reale und tatsächliche Forschung zu den topaktuellen naturwissenschaftlichen Themen des 21. Jahrhunderts kennenzulernen«, sagt Dr. Karl Mandel, Nanomaterialwissenschaftler am Fraunhofer ISC und Ansprechpartner für die Würzburger Talent-School. Die Schüler bekommen Einblick in das Forscherleben und die praktische Arbeit. »In den Workshops sehen die Schüler auch, wozu man all das Grundlagenwissen, das man bereits im Schulunterricht vermittelt bekommt, später einmal gebrauchen kann«, erklärt Dr. Mandel.
Die jungen Talente werden je in einem der drei folgenden Workshops mitarbeiten:
Nanomaterialien - Warum sich ein Material in ganz kleinen Dimensionen so anders verhält
Energie - Vom Urknall zum Elektroauto
Elektronikschrott - Restmüll oder Rohstoff?
Die »1. Würzburger Talent-School 2013« wird vom Fraunhofer ISC, dem Internationalen Zentrum für Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung IZKK sowie der ijf Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. veranstaltet. Für die Workshops konnten sich Schülerinnen und Schüler der 9. bis 12. Klassen mit Interesse an Chemie und Physik anmelden.
Veranstaltungsort: Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC, Außenstelle Bronnbach, Kloster Bronnbach 28, 97877 Wertheim.
In der Zeit von 10.30 Uhr bis 12 Uhr haben Vertreter von Presse und Medien, die Möglichkeit mit den Referenten der Workshops sowie den Workshop-Teilnehmern zu sprechen und die Arbeit im Labor zu verfolgen.
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 60 Institute an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 20 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Davon fallen 1,5 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Niederlassungen sorgen für Kontakt zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.
Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg erschließt als Materialforschungsinstitut im Kundenauftrag neue Werkstoffpotenziale - im Blick die effiziente und sichere Energienutzung, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Der Fokus liegt dabei auf nichtmetallischen anorganischen Materialien. Energie, Umwelt und Gesundheit sind die zentralen Themenkomplexe, denen sich das Fraunhofer ISC in seinen Projekten vorrangig widmet. Im Auftrag der Industrie werden neben Werkstoffen auch alle dazugehörigen Technologien und Verarbeitungsprozesse entwickelt. Das ISC ist bei der Entwicklung innovativer Werkstoffe seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für KMU und Großindustrie.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg erschließt als Materialforschungsinstitut im Kundenauftrag neue Werkstoffpotenziale - im Blick die effiziente und sichere Energienutzung, den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Der Fokus liegt dabei auf nichtmetallischen anorganischen Materialien. Energie, Umwelt und Gesundheit sind die zentralen Themenkomplexe, denen sich das Fraunhofer ISC in seinen Projekten vorrangig widmet. Im Auftrag der Industrie werden neben Werkstoffen auch alle dazugehörigen Technologien und Verarbeitungsprozesse entwickelt. Das ISC ist bei der Entwicklung innovativer Werkstoffe seit Jahrzehnten ein kompetenter Partner für KMU und Großindustrie.
Datum: 25.10.2013 - 11:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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Würzburg
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
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