MDR-Rundfunkrat drängt auf öffentlich-rechtliches
trimediales Jugendangebot
ID: 970091
vergangenen Jahr erhobene Forderung nach einem öffentlich-rechtlichen
Angebot speziell für jüngere Zuschauer bekräftigt. Mit Blick auf die
Entscheidung der Ministerpräsidenten der Länder, vor einer
endgültigen Zustimmung zu dem Projekt erst noch weitere Prüfungen zu
Inhalten und Wirtschaftlichkeit eines solchen Jugendkanals zu
veranlassen, drängt der Rundfunkrat auf eine zügige Ermächtigung für
die Rundfunkanstalten.
"Wir können und wollen nicht länger warten", sagte
MDR-Rundfunkratsvorsitzender Horst Saage. "Wenn wir die jungen
Zuschauerinnen und Zuhörerinnen nicht verlieren wollen, dann ist ein
öffentlich-rechtliches trimediales Jugendangebot die richtige
Antwort". Die Rundfunkanstalten hätten in den zurückliegenden Monaten
ihre Hausaufgaben gemacht und, wie verlangt, ein gemeinsames Projekt
von ARD und ZDF vorgelegt, für das auch der finanzielle Rahmen
abgesteckt ist. Der grundsätzlichen Zustimmung der Politik für ein
auf die jüngere Zielgruppe zugeschnittenes trimediales Angebot
müssten jetzt auch Taten folgen. Wie schon der NDR-Rundfunkrat in der
vergangenen Woche appelliert auch das MDR-Aufsichtsgremium an die
Verantwortlichen von ARD und ZDF und an die Länder, den Projektstart
nicht noch weiter zu verzögern.
Der Rundfunkratsvorsitzende will in der nächsten Sitzung der
Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der ARD auch in diesem Gremium für
den Start eines trimedialen Jugendangebots werben.
Pressekontakt:
Walter Kehr, MDR Hauptabteilung Kommunikation, Telefon 0341/300 6400.
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Datum: 28.10.2013 - 14:46 Uhr
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