MEINHARDT: Bildungsministerin mit ihrem Latein am Ende
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MEINHARDT: Bildungsministerin mit ihrem Latein am Ende
Die Bundesbildungsministerin ist ganz offensichtlich mit ihrem Latein in der Bildung am Ende und rennt nur noch den Entwicklungen für eine bessere Bildung in Deutschland hinterher. Wenn sie jetzt wieder einen neuen Kreis kurz vor der Bundestagswahl einrichten will, dem sie den hochtrabenden Namen Denkfabrik gibt, dann ist dies purer Aktionismus, um vom eigenen bildungspolitischen Versagen abzulenken.
Der sogenannte Bildungsgipfel im vergangenen Jahr war der Flop schlechthin und muss auch jeden auf die Straße bringen, der mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland will.
Die Bildung wird aber nicht dadurch besser, dass die zuständige Ministerin gegen die unterschiedlichen Schulsysteme in Deutschland schwadroniert, sondern dadurch dass Schule in Deutschland endlich durchlässiger wird.
Die PISA ? Tests haben Deutschland vorangebracht. Hier ist deutlich geworden, welche Bundesländer sich mehr für eine bessere Schule anstrengen. Da ist ein richtig guter Wettbewerb unter den Ländern entstanden, den wir in Deutschland auch dringend brauchen.
Es ist deswegen unglaubwürdig, wenn Deutschland zum einen aus den internationalen PISA ? Test für die Schulen aussteigen will, zugleich aber einen neuen PISA-Test für die Ausbildung fordert.
Was hier eigentlich noch die rechte Hand was die linke tut?
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Datum: 22.06.2009 - 13:51 Uhr
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