EU-Projekt ?nanoCOPS? soll elektronische Bauteile verbessern
ID: 974865
-Projekt "nanoCOPS" soll elektronische Bauteile verbessern
Mit dem Forschungsprojekt sollen komplexe Probleme in der Nanoelektronik gelöst werden. So haben z.B. elektrische und thermische Wechselwirkungen im sogenannten "Power-MOS"-Transistor, einem elektronischen Bauteil, das in vielen Geräten zu finden und für die Energieeffizienz zuständig ist, eine starke Auswirkung auf die Materialbeanspruchung. Mithilfe von nanoCOPS können derartige hochmoderne Transistoren enorm präzise und effizient entworfen werden. Gleichzeitig kann dabei sowohl eine lange Lebensdauer garantiert als auch eine genauere Vorhersage für die Ausbeute des Produkts erzielt werden.
Um die Signalinterferenz in Mobilgeräten (Telefon, Mobilfunk, mobiles Fernsehen, Navigation), aber auch in Herzschrittmachern, zu minimieren, müssen mehrere hochfrequente Signale unterschiedlichster Frequenz effizient simuliert werden. Auch hier treten Wechselwirkungen zwischen elektronischen Schaltungen, elektromagnetischen Feldern sowie Wärmeentwicklung auf. Diese Faktoren sowie der Alterungsprozess der Bauteile selbst verursachen Veränderungen, welche nicht genau vorhergesagt werden können. Eines der Hauptziele von nanoCOPS ist es, Wahrscheinlichkeitsverteilungen zu konstruieren, mit deren Hilfe zuverlässige Aussagen über das Funktionieren der gesamten integrierten Schaltung über längere Zeit getroffen werden können.
Insgesamt verbindet nanoCOPS fortgeschrittene mathematische Methoden für Multirate-Zeitintegration, Co-Simulation, Uncertainty Quantification und Modellreduktion mit Methoden für die Lösung von Problemen, welche elektro-magnetische Effekte, Schaltungen, Wärmeentwicklung und Materialermüdungsprozesse koppeln.
NanoCOPS wird von Dr. Jan ter Maten vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik/ Numerische Analysis der Bergischen Universität Wuppertal koordiniert. Das Netzwerk besteht aus elf weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Beteiligt sind unter anderem die TU Darmstadt, die Humboldt-Universität Berlin, die Universität Greifswald, das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg, die Katholische Universität Leuven (Belgien), die Technische Universität Brün (Tschechische Republik), die FH Oberösterreich (Hagenberg im Mühlkreis, Österreich) sowie Unternehmen aus den Niederlanden (NXP Semiconductors, Eindhoven), Belgien (ON Semiconductor, Oudenaarde, und Magwel NV, Leuven) und Frankreich (ACCO Semiconductor, Louveciennes).
Kontakt:
Dr. Jan ter Maten (englischsprachig)
Telefon 0202/439-4772
E-Mail jan.ter.maten@math.uni-wuppertal.de
Mit dem Forschungsprojekt sollen komplexe Probleme in der Nanoelektronik gelöst werden. So haben z.B. elektrische und thermische Wechselwirkungen im sogenannten "Power-MOS"-Transistor, einem elektronischen Bauteil, das in vielen Geräten zu finden und für die Energieeffizienz zuständig ist, eine starke Auswirkung auf die Materialbeanspruchung. Mithilfe von nanoCOPS können derartige hochmoderne Transistoren enorm präzise und effizient entworfen werden. Gleichzeitig kann dabei sowohl eine lange Lebensdauer garantiert als auch eine genauere Vorhersage für die Ausbeute des Produkts erzielt werden.
Um die Signalinterferenz in Mobilgeräten (Telefon, Mobilfunk, mobiles Fernsehen, Navigation), aber auch in Herzschrittmachern, zu minimieren, müssen mehrere hochfrequente Signale unterschiedlichster Frequenz effizient simuliert werden. Auch hier treten Wechselwirkungen zwischen elektronischen Schaltungen, elektromagnetischen Feldern sowie Wärmeentwicklung auf. Diese Faktoren sowie der Alterungsprozess der Bauteile selbst verursachen Veränderungen, welche nicht genau vorhergesagt werden können. Eines der Hauptziele von nanoCOPS ist es, Wahrscheinlichkeitsverteilungen zu konstruieren, mit deren Hilfe zuverlässige Aussagen über das Funktionieren der gesamten integrierten Schaltung über längere Zeit getroffen werden können.
Insgesamt verbindet nanoCOPS fortgeschrittene mathematische Methoden für Multirate-Zeitintegration, Co-Simulation, Uncertainty Quantification und Modellreduktion mit Methoden für die Lösung von Problemen, welche elektro-magnetische Effekte, Schaltungen, Wärmeentwicklung und Materialermüdungsprozesse koppeln.
NanoCOPS wird von Dr. Jan ter Maten vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik/ Numerische Analysis der Bergischen Universität Wuppertal koordiniert. Das Netzwerk besteht aus elf weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Beteiligt sind unter anderem die TU Darmstadt, die Humboldt-Universität Berlin, die Universität Greifswald, das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg, die Katholische Universität Leuven (Belgien), die Technische Universität Brün (Tschechische Republik), die FH Oberösterreich (Hagenberg im Mühlkreis, Österreich) sowie Unternehmen aus den Niederlanden (NXP Semiconductors, Eindhoven), Belgien (ON Semiconductor, Oudenaarde, und Magwel NV, Leuven) und Frankreich (ACCO Semiconductor, Louveciennes).
Kontakt:
Dr. Jan ter Maten (englischsprachig)
Telefon 0202/439-4772
E-Mail jan.ter.maten@math.uni-wuppertal.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 05.11.2013 - 14:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 974865
Anzahl Zeichen: 5671
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 198 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EU-Projekt ?nanoCOPS? soll elektronische Bauteile verbessern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Universität Wuppertal (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Universität Wuppertal
HP präsentiert seinen leistungsstärksten Thin Client HP t820 ...
Mit dem neuen HP t820 reagiert HP auf die wachsende Nachfrage nach Quad-Prozessoren und Multimedia-Grafikkarten auf Thin Clients. Der HP t820 aus der Flexible Thin Client-Serie bietet Unternehmen außergewöhnliche Leistung, Sicherheit und leichte Bedienung. Darüber hinaus unterstützt HP die neue
Grundig Business Systems verstärkt EMS-Team ...
Die Grundig Business Systems GmbH (GBS), einer der führenden bayerischen Anbieter von Electronic Manufacturing Services (EMS), erweitert das eigene EMS-Team um zwei Mitarbeiter. Neu bei GBS ist der 32-jährige Herbert Wackenhut. Der Wirtschaftsingenieur verstärkt das Team als Vertriebsmitarbeiter
HP mt41 Mobile Thin Client: Leichtes Business-Notebook für gesteigerte Mobilität, Produktivität und Sicherheit ...
Mobile Arbeitsplätze halten immer stärker Einzug in die Unternehmensstruktur. Mit dem HP mt41 Mobile Thin Client präsentiert HP eine neue Thin-Client-Lösung, die sich den veränderten Bedingungen im Berufsalltag ideal anpasst. Mitarbeiter, die regelmäßig unterwegs arbeiten müssen, benötigen
Ab sofort in USB 3.0: Kingston Digital startet Verkauf der neuen Generation des DataTraveler Mini ...
Kingston Digital Europe Co LLP, eine Tochtergesellschaft von Kingston Technology Company, dem weltweit größten, unabhängigen Speicherhersteller, gibt die Verfügbarkeit des USB-Sticks DataTraveler Mini 3.0 bekannt. Der besonders handliche und mit seinem farbigen Gehäuse auch optisch ansprechend




