Wege und Chancen einer FH-Professur ? Infoveranstaltung für Frauen stieß auf große Resonanz

Wege und Chancen einer FH-Professur ? Infoveranstaltung für Frauen stieß auf große Resonanz

ID: 975009

ge und Chancen einer FH-Professur - Infoveranstaltung für Frauen stieß auf große Resonanz


Zu den Referentinnen des Abends zählte Prof. Dr. Margot Körber-Weik, Initiatorin von Mentoring-Angeboten zur FH-Professur und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, die den anwesenden Akademikerinnen viel Mut machte: "Bei jährlich etwa 500 Ausschreibungen und oft unter 20 Bewerbungen pro Stelle sind die Chancen auf eine FH-Professur hervorragend, wenn man die Anforderungen erfüllt."

In ihrem sehr lebendigen Vortrag skizzierte die vor Kurzem pensionierte Volkswirtschafts-Professorin Körber-Weik die Voraussetzungen, die für eine FH-Professur zu erfüllen sind, insbesondere Promotion oder künstlerische Auszeichnungen, mindestens fünfjährige Berufspraxis und pädagogische Eignung. Sie empfahl den interessierten Frauen, diese so schnell wie möglich zu erwerben und dabei strategisch vorzugehen. Maria Andreacchi, Teamleiterin des Gleichstellungsbüros und Gastgeberin des Infoabends, verwies exemplarisch auf das Wiedereinstiegsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, das die Beendigung einer Dissertation erleichtern könne. Zudem könne die Förderung über das Mary Somerville Lehrbeauftragtenprogramm den Erwerb von Lehrerfahrung und den frühzeitigen Kontakt zu Fachhochschulen unterstützen. Auch für die eigentliche Bewerbung, das Gespräch mit der Berufungskommission und die Probevorlesung hatten die Referentinnen handfeste Tipps parat - auch den Ratschlag, bei der ersten Absage nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen und sich nochmal zu bewerben.

Ihren persönlichen Weg zur FH-Professur stellten drei weitere Professorinnen vor, die neben Maria Andreacchi, Teamleiterin des Gleichstellungsbüros der Hochschule Koblenz, und Johanna Töbel, Projektkoordinatorin des Projekts ZuGewinn des Interdisziplinären Promotionszentrums an der Uni Koblenz-Landau, während dieses Abends als Beraterinnen zur Verfügung standen. Bei den Erfahrungsberichten der Professorinnen zeigte sich, dass diese nicht ursprünglich geplant hatten, diesen Beruf zu ergreifen. So hatte Prof. Dr. Barbara Kessler, Physikerin an der Hochschule Koblenz, ursprünglich in der Industrie arbeiten wollen. Stattdessen hatte sie dann das große Glück, als "Frau der ersten Stunde" am neuen Standort RheinAhrCampus in Remagen den Fachbereich Mathematik und Technik mit aufbauen zu können. Maschinenbauerin Prof. Dr. Sybille Monz-Lüdecke von der FH Kaiserslautern betrieb vor ihrer FH-Professur lange Jahre ein selbständiges Ingenieurbüro und absolvierte ein Referendariat, bevor sie sich um die FH-Professur bewarb.

Prof. Dr. Magdalena Stülb, die am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz Kommunikation und interkulturelle Kompetenz lehrt, hatte vor ihrem Studium der Ethnologie und Psychologie eine Ausbildung zur Krankenpflegerin abgeschlossen. Während ihres Weges zur FH-Professur stieß sie auf das umfassende Beratungsangebot der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (LaKof BW). Damit gehört Stülb zu den bereits über 220 "Erfolgsfällen" von Frauen, die auf ihrem Weg zur FH-Professur auf Unterstützungsangebote von Mentoring-Angeboten zurückgegriffen haben.

Nach der fächerübergreifenden Begrüßungs- und Informationsrunde bildeten die Teilnehmerinnen je nach Stadium ihres Weges zur FH-Professur Kleingruppen, in denen sie individuelle Beratung fanden. Von Berufsfeld und Arbeitsbedingungen über Berufungsvoraussetzungen und -verfahren bis zu Erfolgsstrategien und Förderprogrammen reichte die Themenpalette.


Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen
Joseph-Rovan-Allee 2
53424 Remagen

Telefon: +49 (02642) 932-0
Telefax: +49 (02642) 932-30

Mail: presse-mut@rheinahrcampus.de
URL: http://www.rheinahrcampus.de/



(pressrelations) - einer FH-Professur - Infoveranstaltung für Frauen stieß auf große Resonanz


Zu den Referentinnen des Abends zählte Prof. Dr. Margot Körber-Weik, Initiatorin von Mentoring-Angeboten zur FH-Professur und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, die den anwesenden Akademikerinnen viel Mut machte: "Bei jährlich etwa 500 Ausschreibungen und oft unter 20 Bewerbungen pro Stelle sind die Chancen auf eine FH-Professur hervorragend, wenn man die Anforderungen erfüllt."

In ihrem sehr lebendigen Vortrag skizzierte die vor Kurzem pensionierte Volkswirtschafts-Professorin Körber-Weik die Voraussetzungen, die für eine FH-Professur zu erfüllen sind, insbesondere Promotion oder künstlerische Auszeichnungen, mindestens fünfjährige Berufspraxis und pädagogische Eignung. Sie empfahl den interessierten Frauen, diese so schnell wie möglich zu erwerben und dabei strategisch vorzugehen. Maria Andreacchi, Teamleiterin des Gleichstellungsbüros und Gastgeberin des Infoabends, verwies exemplarisch auf das Wiedereinstiegsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, das die Beendigung einer Dissertation erleichtern könne. Zudem könne die Förderung über das Mary Somerville Lehrbeauftragtenprogramm den Erwerb von Lehrerfahrung und den frühzeitigen Kontakt zu Fachhochschulen unterstützen. Auch für die eigentliche Bewerbung, das Gespräch mit der Berufungskommission und die Probevorlesung hatten die Referentinnen handfeste Tipps parat - auch den Ratschlag, bei der ersten Absage nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen und sich nochmal zu bewerben.

Ihren persönlichen Weg zur FH-Professur stellten drei weitere Professorinnen vor, die neben Maria Andreacchi, Teamleiterin des Gleichstellungsbüros der Hochschule Koblenz, und Johanna Töbel, Projektkoordinatorin des Projekts ZuGewinn des Interdisziplinären Promotionszentrums an der Uni Koblenz-Landau, während dieses Abends als Beraterinnen zur Verfügung standen. Bei den Erfahrungsberichten der Professorinnen zeigte sich, dass diese nicht ursprünglich geplant hatten, diesen Beruf zu ergreifen. So hatte Prof. Dr. Barbara Kessler, Physikerin an der Hochschule Koblenz, ursprünglich in der Industrie arbeiten wollen. Stattdessen hatte sie dann das große Glück, als "Frau der ersten Stunde" am neuen Standort RheinAhrCampus in Remagen den Fachbereich Mathematik und Technik mit aufbauen zu können. Maschinenbauerin Prof. Dr. Sybille Monz-Lüdecke von der FH Kaiserslautern betrieb vor ihrer FH-Professur lange Jahre ein selbständiges Ingenieurbüro und absolvierte ein Referendariat, bevor sie sich um die FH-Professur bewarb.



Prof. Dr. Magdalena Stülb, die am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz Kommunikation und interkulturelle Kompetenz lehrt, hatte vor ihrem Studium der Ethnologie und Psychologie eine Ausbildung zur Krankenpflegerin abgeschlossen. Während ihres Weges zur FH-Professur stieß sie auf das umfassende Beratungsangebot der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (LaKof BW). Damit gehört Stülb zu den bereits über 220 "Erfolgsfällen" von Frauen, die auf ihrem Weg zur FH-Professur auf Unterstützungsangebote von Mentoring-Angeboten zurückgegriffen haben.

Nach der fächerübergreifenden Begrüßungs- und Informationsrunde bildeten die Teilnehmerinnen je nach Stadium ihres Weges zur FH-Professur Kleingruppen, in denen sie individuelle Beratung fanden. Von Berufsfeld und Arbeitsbedingungen über Berufungsvoraussetzungen und -verfahren bis zu Erfolgsstrategien und Förderprogrammen reichte die Themenpalette.


Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen
Joseph-Rovan-Allee 2
53424 Remagen

Telefon: +49 (02642) 932-0
Telefax: +49 (02642) 932-30

Mail: presse-mut@rheinahrcampus.de
URL: http://www.rheinahrcampus.de/
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:

Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen
Joseph-Rovan-Allee 2
53424 Remagen

Telefon: +49 (02642) 932-0
Telefax: +49 (02642) 932-30

Mail: presse-mut(at)rheinahrcampus.de
URL: http://www.rheinahrcampus.de/



drucken  als PDF  DFG fördert  ?Antarktisforschung? Geheimnisse des Laserschweißens und LEGO gegen die Wand
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 05.11.2013 - 16:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 975009
Anzahl Zeichen: 8305

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 458 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wege und Chancen einer FH-Professur ? Infoveranstaltung für Frauen stieß auf große Resonanz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demografischer Wandel Schuld an Altersarmut? Prof. Dr. Gerd Bosbach widerspricht ...
ndel Schuld an Altersarmut? Prof. Dr. Gerd Bosbach widerspricht 2014 auf Platz zwei der Liste der bekanntesten Statistiker des 21. Jahrhunderts zu stehen, ist für Prof. Dr. Gerd Bosbach eine besondere Ehre über die sich ein Vollblut-Statistiker eigentlich freuen dürfte. Bosbach wäre jedoch ni

Morgan Rekofa spendet an ?Jugend forscht?, den Nachwuchs der Hochschule Koblenz ...
ndet an "Jugend forscht", den Nachwuchs der Hochschule Koblenz Das traditionsreiche Familienunternehmen MORGAN REKOFA GmbH, das seit 1998 zum englischen Mutterkonzern Morgan Advanced Materials gehört, unterhält 2 Standorte in Rheinland-Pfalz. Die Mitarbeiter des Geschäftsbereiches &q

Hochschule Koblenz forscht zur Wohnungslosigkeit in Rheinland-Pfalz ...
z forscht zur Wohnungslosigkeit in Rheinland-Pfalz Wie alt sind die Wohnungslosen? Über welche Schul- und Ausbildungsabschlüsse verfügen sie? Welche Probleme belasten sie? Wie gesund oder krank sind sie? Wie stark leiden sie unter Suchtverhalten sowie psychischen und psychiatrischen Auffällig


Weitere Mitteilungen von Fachhochschule Koblenz / RheinAhrCampus Remagen


DFG fördert ?Antarktisforschung? ...
tarktisforschung" Die Antarktis und Arktis spielen eine besonders wichtige Rolle im Klimasystem der Erde, da sie durch ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften den Temperaturkontrast zu den Tropen, und damit die globale atmosphärische und die ozeanische Zirkulation, maßgeblich bee

Gründer-Campus Saar: Der Schwerpunkt Unternehmensgründung wird ausgebaut ...
ar: Der Schwerpunkt Unternehmensgründung wird ausgebaut Auf dem Gründer-Campus Saar arbeiten die Saar-Uni und die außeruniversitären Forschungsinstitute zusammen, um die Zahl der Unternehmensgründungen weiter zu erhöhen. "Wissenschaftler werden dabei unterstützt, Forschungsergebnisse

Portugiesisch Surrealismus des 21. Jahrhunderts in Berlin ...
Santiago Ribeiro ist ein surrealistischer Maler aus Coimbra, Portugal, weltweit bekannt für seine "Surrealism Now" Projekte und für seine surreale Malerei. "Der Künstler wurde von der Fellini Galerie in Berlin eingeladen, eine Initiative zu entwickeln, die in der Ausstellung "

Kölner Stadt-Anzeiger: Linken-Bundespolitiker verteidigt Sankt-Martins-Fest - "Kinder haben Spaß daran" ...
Der religionspolitische Sprecher der linken Bundestagsfraktion, Raju Sharma, hat den Vorstoß des nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Rüdiger Sagel zurückgewiesen, das Sankt Martins-Fest aus Rücksicht auf die Muslime in Deutschland in Sonne-Mond-und-Sterne-Fest umzubenennen. "Mit


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z