Kunst im Dialog mit der Natur.

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ID: 976651

Auf der Landesgartenschau Zülpich 2014 entsteht der Skulpturengarten Marti Faber.



Marti Faber (l.) und Judith Dohmen-Mick positionieren eine der Skulpturen im Seepark.Marti Faber (l.) und Judith Dohmen-Mick positionieren eine der Skulpturen im Seepark.

(firmenpresse) - Fünf raumgreifende Kunstobjekte der Zülpicher Künstlerin Marti Faber werden die Blicke der Besucher der Landesgartenschau Zülpich 2014 auf sich ziehen. Im Seepark entsteht jetzt auf dem oberen Seeplateau mit Blickrichtung zum Wassersportsee der "Skulpturengarten Marti Faber". Die Stahlkunstwerke bilden zu den umgebenden Wildblumenbeeten mit ihren zarten Gräsern und farbenfrohen Blüten einen interessanten Kontrast. Gleichzeitig ergänzen sich Kunst und Natur zu einer wundervollen und einzigartigen Einheit. Denn nicht nur die Pflanzen wachsen, gedeihen und verändern sich im Jahresverlauf. Auch die Stahlskulpturen ändern ihr Erscheinungsbild kontinuierlich, da sie der Witterung ausgesetzt sind und unter freiem Himmel Patina ansetzen.

Die bis zu drei Meter hohen und anderthalb Meter breiten Kunstwerke sind aus Stahlplatten gefertigt und wiegen zusammen acht Tonnen. Sie zeigen menschliche Gesichter mit markanten Zügen. Die Ideen zu ihren Werken entstehen bei Marti Faber durch die Beobachtung ihrer Mitmenschen und ihrer Umwelt. Auf einem kleinen Skizzenblock notiert sie ihre Beobachtungen und überträgt diese schließlich auf größere Formate. Schritt für Schritt abstrahiert die Künstlerin die Form und Gestalt der Gesichter und Profile.
Wenn die Künstlerin schließlich eine Auswahl aus ihren Zeichnungen getroffen hat, erstellt sie im nächsten Schritt kleine Modelle aus Papier oder Metall. Diese werden später exakt auf die riesigen Stahlplatten übertragen und mit einem Laser ausgeschnitten. Die entstandenen Kanten glättet Marti Faber anschließend per Hand.

"Menschen in ihrer ganzen Vielfalt sind mein Thema und finden sich in nahezu allen Werken von der filigranen grafischen Arbeit bis zur wuchtigen Metall-Plastik wider. Ich wünsche mir, dass die Besucher der Landesgartenschau Zülpich 2014 in die Erlebniswelt Mensch eintauchen und dabei eine eigene Perspektive auf Kunst und Natur gewinnen", sagt Marti Faber.

"Natur und Kunst gehen im `Skulpturengarten Marti Faber´ eine einzigartige Symbiose ein. In dieser Einheit spiegelt sich das natürliche Werden und Vergehen des Menschen und der Natur gleichsam wider", zeigt sich Judith Dohmen-Mick, Prokuristin der Landesgartenschau Zülpich 2014 GmbH begeistert.



Alle Objekte im "Skulpturengarten Marti Faber" der Landesgartenschau Zülpich 2014 sind die komplementären Kunstwerke zu den Stahlskulpturen, die in der Kreisstadt Euskirchen auf der Kommerner Straße aufgestellt wurden. Vier dieser Objekte sind sozusagen die Negativschablonen von diesen Stahlgesichtern. Das fünfte Kunstwerk ist dagegen ein Positiv, hier erhielt Euskirchen zuvor die Negativschablone.

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Am 16. April 2014 öffnen sich die Tore zum größten Ereignis des Jahrzehnts in der Region zwischen Rheinland und Eifel: der Landesgartenschau Zülpich 2014! 180 Tage lang ist die Römerstadt Zülpich unter dem Motto ?Zülpicher Jahrtausendgärten - von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert? Gastgeber für Garten- und Blumenfans aus ganz Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Regionen. Auf einer Ausstellungsfläche von 25 Hektar erwarten die Besucher die neuesten Gartentrends, besondere Kultur-, Kunst- und Naturerlebnisse, Spiel, Spaß und vieles mehr.




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Datum: 07.11.2013 - 15:50 Uhr
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