Neues Graduiertenkolleg zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen

Neues Graduiertenkolleg zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen

ID: 978825

dw) Neues Graduiertenkolleg zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet ein neues Graduiertenkolleg (GRK) zur Erforschung der Adipositas an der Universität zu Lübeck ein. Mit 3,2 Millionen Euro fördert die DFG Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden und deren Forschungsprojekte. Sprecher dieses GRK "Adipocyte-Brain Crosstalk (ABC)? ist Prof. Dr. Hendrik Lehnert, Direktor der Medizinischen Klinik I.

Die Aufklärung der Mechanismen, die zu einem erhöhten Körpergewicht (Adipositas) und weiteren Stoffwechselerkrankungen führen, und die Entwicklung geeigneter Behandlungsstrategien stellen eine große medizinische Herausforderung dar. Hormone aus Fettgewebszellen, den sogenannten Adipozyten, regulieren über das Gehirn die Nahrungsaufnahme und den Energieverbrauch und somit auch das Körpergewicht. Störungen dieser Adipozyten-Gehirn-Interaktion sind ganz wesentlich an der Entstehung von Adipositas und ihrer Folgen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen beteiligt.

Wie genau solche Fettgewebshormone (Adipokine) im Gehirn wirken und Fettzellen mit den unterschiedlichen Strukturen des Gehirns kommunizieren, wird in dem neuen Kolleg untersucht. Ärzte, Psychologen und Naturwissenschaftler kombinieren hier im Rahmen eines sehr interdisziplinären Ansatzes molekular- und zellbiologische, aber auch human-experimentelle Forschungsprojekte. Grundlagenforschung und klinische Forschung ergänzen sich dabei vorbildlich.

Den insgesamt elf Doktorandinnen und Doktoranden sowie weiteren in assoziierten Projekten einbezogen Medizinstudierenden, welche ebenfalls ein Stipendium erhalten, wird ein strukturiertes Trainingsprogramm in molekularer Endokrinologie und translationaler Medizin des Fettgewebes angeboten. Parallel zu ihren Forschungsprojekten werden die Doktorandinnen und Doktoranden themenspezifische Kurse, Literaturseminare und Sommerschulen sowie Workshops für berufsrelevante Fertigkeiten erhalten.

Neben der engen Integration des GRKs in die bestehende Forschungsinfrastruktur in Lübeck werden internationale Kooperationspartner unmittelbar einbezogen. Diese stehen damit auch als Gastgeber für Forschungsaufenthalte der Doktoranden im Rahmen ihres Projekts zur Verfügung. Das Qualifikationsprogramm wird zusammen mit den bereits vor Ort existierenden GRKs durch das Graduierungs-Service-Center der Universität zu Lübeck koordiniert.

Das neue GRK wird am "Center of Brain, Behavior and Metabolism" (CBBM, "Zentrum für Gehirn, Hormone und Verhalten") angesiedelt, einer interdisziplinären Forschungseinrichtung der Universität zu Lübeck. Federführend beteiligt an den elf Teilprojekten sind Forscher der Medizinischen Klinik I, des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, des Instituts für Neuroendokrinologie sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und der Klinik für Neurologie. Das Graduiertenkolleg wird offiziell am 1. Mai 2014 starten, die erste Förderperiode beträgt viereinhalb Jahre.



(pressrelations) - iertenkolleg zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet ein neues Graduiertenkolleg (GRK) zur Erforschung der Adipositas an der Universität zu Lübeck ein. Mit 3,2 Millionen Euro fördert die DFG Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden und deren Forschungsprojekte. Sprecher dieses GRK "Adipocyte-Brain Crosstalk (ABC)? ist Prof. Dr. Hendrik Lehnert, Direktor der Medizinischen Klinik I.

Die Aufklärung der Mechanismen, die zu einem erhöhten Körpergewicht (Adipositas) und weiteren Stoffwechselerkrankungen führen, und die Entwicklung geeigneter Behandlungsstrategien stellen eine große medizinische Herausforderung dar. Hormone aus Fettgewebszellen, den sogenannten Adipozyten, regulieren über das Gehirn die Nahrungsaufnahme und den Energieverbrauch und somit auch das Körpergewicht. Störungen dieser Adipozyten-Gehirn-Interaktion sind ganz wesentlich an der Entstehung von Adipositas und ihrer Folgen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen beteiligt.

Wie genau solche Fettgewebshormone (Adipokine) im Gehirn wirken und Fettzellen mit den unterschiedlichen Strukturen des Gehirns kommunizieren, wird in dem neuen Kolleg untersucht. Ärzte, Psychologen und Naturwissenschaftler kombinieren hier im Rahmen eines sehr interdisziplinären Ansatzes molekular- und zellbiologische, aber auch human-experimentelle Forschungsprojekte. Grundlagenforschung und klinische Forschung ergänzen sich dabei vorbildlich.

Den insgesamt elf Doktorandinnen und Doktoranden sowie weiteren in assoziierten Projekten einbezogen Medizinstudierenden, welche ebenfalls ein Stipendium erhalten, wird ein strukturiertes Trainingsprogramm in molekularer Endokrinologie und translationaler Medizin des Fettgewebes angeboten. Parallel zu ihren Forschungsprojekten werden die Doktorandinnen und Doktoranden themenspezifische Kurse, Literaturseminare und Sommerschulen sowie Workshops für berufsrelevante Fertigkeiten erhalten.



Neben der engen Integration des GRKs in die bestehende Forschungsinfrastruktur in Lübeck werden internationale Kooperationspartner unmittelbar einbezogen. Diese stehen damit auch als Gastgeber für Forschungsaufenthalte der Doktoranden im Rahmen ihres Projekts zur Verfügung. Das Qualifikationsprogramm wird zusammen mit den bereits vor Ort existierenden GRKs durch das Graduierungs-Service-Center der Universität zu Lübeck koordiniert.

Das neue GRK wird am "Center of Brain, Behavior and Metabolism" (CBBM, "Zentrum für Gehirn, Hormone und Verhalten") angesiedelt, einer interdisziplinären Forschungseinrichtung der Universität zu Lübeck. Federführend beteiligt an den elf Teilprojekten sind Forscher der Medizinischen Klinik I, des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, des Instituts für Neuroendokrinologie sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und der Klinik für Neurologie. Das Graduiertenkolleg wird offiziell am 1. Mai 2014 starten, die erste Förderperiode beträgt viereinhalb Jahre.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Die Angst besiegen
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 12.11.2013 - 10:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 978825
Anzahl Zeichen: 6415

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 312 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Graduiertenkolleg zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Universität zu Lübeck (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Forschung zu Früherkennung und ?behandlung altersbedingter Makuladegeneration ...
erkennung und -behandlung altersbedingter Makuladegeneration Unter der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) leiden derzeit etwa 4,5 Millionen Menschen in Deutschland. Die Netzhauterkrankung tritt typischerweise erst ab dem 50. Lebensjahr auf und kann ohne Therapie zum vollständigen Sehverlus

Gründung des Lübecker Zentrums für Seltene Erkrankungen ...
cker Zentrums für Seltene Erkrankungen An der Universität zu Lübeck und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, wird ein Zentrum für Seltene Erkrankungen eingerichtet. Die Gründung findet am Sonnabend, dem 7. Dezember 2013, im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums

Neuer Sonderforschungsbereich zum menschlichen Essverhalten ...
hungsbereich zum menschlichen Essverhalten Das menschliche Essverhalten ist Thema eines neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sprecherhochschule ist die Universität zu Lübeck. Am SFB/Transregio 134 ("Essverhalten: Homöostase und Belohnungssysteme"


Weitere Mitteilungen von Universität zu Lübeck


"Plusminus" (MDR) am 13. November 2013 um 21.45 Uhr ...
Moderation: Jörg Boecker Strompreise - was die Koalitionspläne für Verbraucher bringen Union und SPD wollen den Anstieg der Strompreise bremsen. Die Energiewende solle fortgeführt werden, allerdings kostengünstiger als bisher. Das jedenfalls sind die aktuellen Ankündigungen bei den Koal

Die Angst besiegen ...
Villingen-Schwenningen, 12. November 2013 - Herzrasen, Schweißausbrüche, Atemnot - Panikattacken sind Anzeichen für eine schwerwiegende Angststörung. Sie gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Ob die eigenen Sorgen und Befürchtungen normal sind und welche Symptome

pvsbüdingen sichert Daten durch modernes mTan-Verfahren ...
Datenschutz und Datensicherheit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Ärztliche Verrechnungsstelle Büdingen bietet daher ab sofort allen Kunden kostenfrei an, für den Zugang zum Kundenportal das besonders sichere mTAN-Verfahren zu nutzen. "Kunden erhalten beim mTan-Verfahren vor jedem Zugriff

Ajoen und Diallyldisulfid halten das Cholesterin im Zaum - ...
Ajoen und Diallyldisulfid halten das Cholesterin im Zaum - Methylallyldisulfid - Allylpropyldisulfid- Diallyltrisulfid- Diallyltetrasulfid- all diese Stoffe sind lipidsenkend und nur im ätherischen Knoblauchöl von Strongus hoch dosiert vorhanden. Dies hängt mit dem besonderen Herstellungsv


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z