Lebenshilfe warnt vor Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften
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warnt vor der Mitleidsmasche bei Haustür- und Telefongeschäften.
Vorsicht ist gerade jetzt geboten, wenn in der Vorweihnachtszeit
damit geworben wird, dass die Artikel von Menschen mit Behinderung
hergestellt wurden oder der Verkaufserlös behinderten Menschen
zugutekommt.
Wer an Produkten aus Werkstätten für behinderte Menschen
interessiert ist, sollte besser das Angebot von
Behindertenwerkstätten in der Region nutzen, die oft eigene Läden
betreiben und mit Ständen auf Weihnachtsmärkten vertreten sind. Eine
große Auswahl handgefertigter Artikel aus Werkstätten für behinderte
Menschen gibt es auch im Internet unter: www.lebenshilfe-shop.de.
Folgende Tipps helfen, bei Haustür- und Telefongeschäften nicht
auf unseriöse Angebote hereinzufallen: Lassen Sie sich nicht zu einer
schnellen Entscheidung drängen. Lassen Sie sich genau erklären - und
möglichst schriftlich belegen -, wie behinderte Menschen an der
Herstellung beteiligt waren und welcher Anteil einem guten Zweck
zufließt.
Fragen Sie nach, ob hinter der Aktion ein gemeinnütziger Verein
oder eine Behinderten-Einrichtung steht und wer dort für eventuelle
Rückfragen zu erreichen ist. Erkundigen Sie sich zunächst bei dieser
Adresse, ob "alles mit rechten Dingen zugeht", und sagen Sie selbst
bei kleinen Zweifeln lieber "Nein Danke" zu dem Angebot.
Lehnen Sie es ab, Waren zu überhöhten Preisen oder in großer
Stückzahl zu bestellen, "weil es ja einem guten Zweck dient". Achten
Sie auf Qualität und Funktionalität. Falls Sie an den angebotenen
Waren interessiert sind, fragen Sie nach einem Katalog, um später in
Ruhe auswählen zu können.
Wenn Sie sich zu einem Kauf entschieden haben, anschließend aber
unzufrieden mit Preis und Produkt sind, machen Sie von Ihrem
Rückgaberecht Gebrauch. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihnen mit dem
erworbenen Produkt eine glaubwürdige und aussagekräftige Adresse des
Vertriebs schriftlich verbleibt. Nähere Informationen dazu bei allen
Verbraucherzentralen.
Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu informieren, falls die
Anbieter aggressiv auftreten oder das Angebot unseriös wirkt.
Pressekontakt:
peer.brocke@lebenshilfe.de
Telefon: 030/206411-140
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Datum: 13.11.2013 - 10:10 Uhr
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