Untervermieten: So wird es für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation (AUDIO)
ID: 980429
Die Wohnsituation für Studierende ist in vielen Unistädten sehr
angespannt, dabei reicht den meisten Studentinnen und Studenten ein
geräumiges Zimmer. Auf der anderen Seite gibt es viele Senioren, die
große Wohnungen haben und nicht mehr alle Zimmer nutzen. Dann sollte
man alle Beteiligten zusammenbringen und schon wäre das Problem
gelöst. Nur so einfach ist es leider nicht, da viele ältere Menschen
Sorge um ihre Sicherheit haben, berichtet das Apothekenmagazin
Senioren Ratgeber. Wir haben Chefredakteurin Claudia Röttger um Tipps
gebeten, wie künftige Vermieter Vorsorge treffen können:
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Statten Sie ein Zimmer mit einem Sicherheitsschloss aus, wo Sie
Wertsachen und Dokumente deponieren können. Lassen Sie sich auch eine
Kopie des Ausweises geben und gegebenenfalls einen Arbeitsvertrag
oder eine Mietbürgschaft der Eltern, und auch eine Mietkaution sind
übrigens sinnvoll. Danach steht der Unterschrift unter dem
Mietvertrag nichts mehr im Wege.
Übrigens, man kann sich eine komplizierte Betriebskostenabrechnung
ersparen, indem man eine Warmmiete vereinbart. Aber nicht nur bei der
Miete lassen sich Streitthemen umschiffen:
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Je klarer die Absprachen sind und je offener beide Seiten sagen,
was sie erwarten, desto besser klappt das künftige Zusammenleben.
Regeln Sie z.B. wann die Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche und Bad
benutzt werden dürfen. Die Nutzung des WCs ist natürlich
uneingeschränkt möglich. Besuch und Übernachtungsgäste kann der
Untermieter jederzeit mitbringen, denn in seinem Zimmer kann er
machen was er will.
Es gibt Senioren, die nicht der zusätzlichen Einnahmen wegen
vermieten wollen, sondern für die der Kontakt zur Jugend und
handfeste Hilfe wichtiger ist als Geld. Das Generationenprojekt
"Wohnen für Hilfe" bietet hier die Lösung:
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Bei diesem Projekt, das in vielen Unistädten beliebt ist, werden
Studenten an Senioren vermittelt, und statt Miete werden
Hilfsleistungen pro Monat vereinbart, wie Fensterputzen, Rasenmähen,
aber keine Pflegeleistungen. Die Faustregel lautet: pro Quadratmeter
Wohnfläche eine Stunde Hilfe im Monat, und so entsteht für beide eine
wunderbare Win-Win-Situation.
Hierbei profitieren tatsächlich alle Beteiligten. Die Studierenden
können kostengünstig wohnen, den älteren Vermietern wird im täglichen
Leben geholfen und Jung und Alt haben generationsübergreifend Kontakt
miteinander, schreibt der Senioren Ratgeber.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.senioren-ratgeber.de
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Datum: 14.11.2013 - 04:15 Uhr
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