DJV nennt Steinbrücks Medienschelte überzogen
ID: 984593
DJV nennt Steinbrücks Medienschelte überzogen
Als überzogen hat der Deutsche Journalisten- Verband die Kritik des ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück an den Medien bezeichnet. Der Politiker hat in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit Grenzüberschreitungen der Medien im Wahlkampf kritisiert und ihnen einen unfairen Umgang mit seiner Kanzlerkandidatur vorgeworfen. Es gebe "einen Journalismus, der im Wettbewerb um Klicks, Quote und Auflage banalisiert, alles personalisiert und vieles skandalisiert", sagte Steinbrück in dem Zeit-Interview. "Wenn Journalisten einseitig berichtet haben, muss das geklärt werden", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Zum journalistischen Auftrag der Berichterstattung gehöre aber auch, Fehler und Pannen von Politikern zu thematisieren.
"Wer Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden will, steht zwangsläufig stärker im Mittelpunkt als die meisten anderen Bundestagskandidaten", sagte Konken. Die Berichterstattung über den Kandidaten für eines der höchsten politischen Ämter dürfe sich nicht auf die Wiedergabe politischer Statements beschränken. Peer Steinbrück habe mit dem umstrittenen Stinkefinger-Foto im Magazin der Süddeutschen Zeitung die Politik-Ebene bewusst verlassen. "Wenn er dem Boulevard- Journalismus Futter gibt, darf er sich nicht wundern, wenn die Kollegen zum Besteck greifen." Aber auch dann seien Journalisten in der Pflicht, die Grenzen zu beachten, die ihnen der Pressekodex ziehe.
Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Charlottenstr. 17
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0)30/72 62 79 20
Telefax: +49 (0)30/726 27 92 13
Mail: djv(at)djv.de
URL: www.djv.de
PresseKontakt / Agentur:
Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Charlottenstr. 17
10117 Berlin
Deutschland
Telefon: +49 (0)30/72 62 79 20
Telefax: +49 (0)30/726 27 92 13
Mail: djv(at)djv.de
URL: www.djv.de
Datum: 20.11.2013 - 15:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 984593
Anzahl Zeichen: 1912
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 303 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DJV nennt Steinbrücks Medienschelte überzogen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Journalisten-Verband (DJV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Augenzeugen.info heißt das Blog, das der Deutsche Journalisten-Verband am heutigen Mittwoch gestartet hat. Hier kommen Journalistinnen und Journalisten zu Wort, die Opfer von rechtsextremer Gewalt wurden oder Übergriffe auf Journalisten miterlebt haben. Die Augenzeugenberichte in Wort, Bild und
Polen: DJV fordert Rücknahme der Kündigungen beim Rundfunk ...
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Kündigungen von Journalisten bei den polnischen Rundfunksendern als "politisch motiviert" verurteilt und ihre sofortige Rücknahme gefordert. Unmittelbar nach Inkrafttreten des Mediengesetzes am vergangenen Freitag waren leitende Redakteure mehr
Köln: DJV verurteilt Desinformationspolitik ...
Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Desinformationspolitik der Polizeibehörden zu den Silvester-Gewalttaten in Köln kritisiert. Als skandalös bezeichnete DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall das Verhalten des Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers, der keine Journalistenfragen mehr zu
Weitere Mitteilungen von Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Lasershow zum 90-jährigen Jubiläum der Zander Gruppe Freiburg ...
Einst gegründet von Julius W. Zander im Jahre 1879, verfügt die Zander-Gruppe heute über 80 Standorte in Deutschland. Mit über 134 Jahre Erfahrung, zählt sie in ihrer Branche als Großfachhandel für Sanitär-, Heizungs- und Elektrotechnik zu den Marktführern. Dieses Jahr feiert der Zander S
Postelektorale Beuteaufteilung zwischen Union und SPD: Oh, ein neuer Vizekanzler! / Wiedenroths tägliche Politik-Karikatur ...
Der Titel der täglichen Politik-Karikatur von Götz Wiedenroth für Mittwoch, 20. November 2013 lautet Postelektorale Beuteaufteilung zwischen Union und SPD: Oh, ein neuer Vizekanzler!  Bildunterschrift: "Personal- und Vizekanzlerwechsel. Ihre Guthaben, bitte!"  Die Zei
Sozialismus: Philosophie des Versagens und Credo der Ignoranz. Hollande. Obama. / Wiedenroths Vorbörsen-Karikatur ...
Der Titel der Wirtschaftskarikatur von Götz Wiedenroth für Mittwoch, 20. November 2013 lautet:  Sozialismus: Philosophie des Versagens und Credo der Ignoranz. Hollande. Obama. Bildunterschrift: Ikonen der linken Medienanbetung. Die Zeichnung ist ab heute unter  http://www.wie
Immobilienkauf: Die Finanzierung sorgfältig planen ...
Der letzte Teil der Serie über Immobilien gibt Hinweise zu Finanzierung, Fördermitteln und Steuern. Mit rund 168 Milliarden Euro, so der ?Marktmonitor Immobilien 2013?, eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und der Immowelt AG, brachte es der Immobili




