Importpreise Mai 2009: - 10,4% gegenüber Mai 2008
ID: 98532
Importpreise Mai 2009: - 10,4% gegenüber Mai 2008
Der Preisrückgang gegenüber Mai 2008 ist insbesondere auf die gesunkenen Preise für importierte Energieträger (- 37,8%) zurückzuführen. Die Preise für Rohöl sanken im Vorjahresvergleich um 45,1% und für Mineralölerzeugnisse um 47,9%.
Im Vergleich zum Vormonat April 2009 stiegen jedoch die Preise für Rohöl um 9,7% und die Preise für Mineralölerzeugnisse um 6,4%. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Mai 2009 um 4,7% unter dem Stand von Mai 2008 (gegenüber April 2009: - 0,8%).
Erdgas wurde im Mai 2009 ebenfalls billiger eingekauft als im vergleichbaren Vorjahresmonat (- 21,8%). Von April auf Mai 2009 verbilligte sich der Erdgaspreis um 8,1%. Das Preisniveau für Steinkohle lag um 30,1% höher als im Mai 2008. Im Vormonatsvergleich verbilligten sich die Steinkohleimporte um 1,7% (April gegenüber März 2009: - 3,0%).
Bei den Rohstoffen waren insbesondere Nicht-Eisen-Metallerze billiger als im Mai 2008 (- 30,9%), im Vergleich zu April 2009 stiegen die Preise um 1,5%. Eisenerzimporte kosteten 3,9% weniger als im April 2009, waren aber im Mai 2009 um 12,8% teurer als im Vorjahresmonat.
Die Preise von Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug waren um 25,5% niedriger als im Vorjahresmonat, stiegen im Vergleich zum April 2009 jedoch leicht um 0,6%. Rohkupfer konnte im Mai 2009 um 37,6% günstiger importiert werden als im Mai 2008 und um 1,0% günstiger als im April 2009. Eisen, Stahl und Ferrolegierungen verbilligten sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (- 33,0%) und gegenüber dem Vormonat (- 0,4%). Rohaluminium kostete im Vorjahresvergleich weniger (- 20,4%), aber im Vormonatsvergleich mehr (+ 1,0%), ebenso wie das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel (- 47,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat und + 10,9% im Vergleich zum April 2009).
Im Nahrungsmittelsektor fielen die Preise für Getreide gegenüber Mai 2008 um 27,5% (+ 2,7% gegenüber April 2009). Milch und Milcherzeugnisse waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6% billiger (- 0,7% gegenüber dem Vormonat).
Der Index der Ausfuhrpreise sank im Mai 2009 im Vergleich zum Mai 2008 um 2,7%. Im April 2009 und im März 2009 war er im Vorjahresvergleich um 2,0% beziehungsweise 1,7% gesunken. Bezogen auf den Vormonat zeigte sich der Ausfuhrpreisindex nahezu unverändert (- 0,1%).
Weitere Auskünfte gibt:
Arno Kunz
Telefon: (0611) 75-2827
E-Mail: aussenhandelspreise@destatis.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.06.2009 - 12:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 98532
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 470 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Importpreise Mai 2009: - 10,4% gegenüber Mai 2008"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) -0,2 % zum Vormonat (vorläufig) Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) -0,1 % zum Vormonat (vorläufig) Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich +2
Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 01.06.2026 bis 05.06.2026 ...
Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) - die Veröffentlichung erfolgt in der Regel 08:00 Uhr: Montag, 01.06.2026 (Nr. 183) Umsatz im Einzelhandel, April 2026 (Nr. 184) Außen- und Binnenwanderungen (endgültige Ergebnisse), Jahr 2025 (Nr. 185) Zum Internationalen Tag
Erwerbstätigkeit im April 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert / Erwerbstätigenzahl 0,4 % niedriger als im Vorjahresmonat ...
Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, April 2026 0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt) +0,2 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt) -0,4 % zum Vorjahresmonat Im April 2026 waren rund 45,61 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berech
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Thomas Gesing verlässt die S Broker AG Co. KG ...
> Wiesbaden, 25. Juni 2009 ? Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftigen Aufgaben und die strategische Ausrichtung der S Broker AG Co. KG ist Thomas Gesing im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat nach gut drei Jahren als Vorsitzender des Vorstandes aus der Geschäftsführung der Ge
Die 'gute' Sonne im Aufwind ...
> Die Menschen lieben die Sonne und sehnen sich nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Die wissenschaftliche und die Medien-Diskussion dagegen betonen die 'bösen' Seiten der Sonne. Jetzt scheint sich eine Änderung abzuzeichnen. Fast gleichzeitig mit der Verabschiedung des &q
Tarifverdienste wachsen in Frankreich seit fünf Jahren stärker als in Deutschland ...
> WIESBADEN - Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stiegen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr in Deutschland durchschnittlich um 2,8% und in Frankreich um 3,1%. Damit lagen die durchschnittlichen Tarifer
iPhone für alle: simyo gründet Initiative 'iPhonesfree.de' ...
> Im Zuge des Launch des neuen iPhone 3GS gründet simyo jetzt exklusiv die Initiative 'freeiphones.de'. Mit dieser Initiative setzt sich simyo für den freien Verkauf aller iPhone Modelle ein, unabhängig von Anbietern, Tarifen und Netz. Jeder kann ab sofort unter www.iPhonesfree.de m




