Neue OZ: Kommentar zu UN-Klimakonferenz
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Statt für zentrale Probleme zumindest im Ansatz eine Lösung zu
finden, haben die Delegierten der UN-Klimakonferenz diese wieder auf
die lange Bank geschoben. Nötig wäre das Eingeständnis: Klimawandel
ist eine wirtschaftliche Herausforderung.
Bislang aber verengt vor allem die Politik ihren Fokus auf die
Umweltpolitik. Zu viele Staaten meinen leider noch, Klimaschutz
hindere sie in ihrer Wirtschaftsentwicklung. Genau das Gegenteil ist
der Fall: Wer jetzt in CO2-Reduzierung investiert, ist auf das
Unvermeidliche vorbereitet - und erhält noch eine
volkswirtschaftliche Klimadividende. Denn das Geld, das die
Entwicklungs- und Schwellenländer erhalten, darf nicht nur als
Kompensation für Schäden betrachtet werden. Diese Staaten müssen
erkennen, dass sie so eine Finanzspritze für Technikinnovationen
erhalten - und dies als Standortvorteil nutzen.
Schon beinahe verpasst hat diese Chance China: Ein Bürger der
Volksrepublik bläst inzwischen im Durchschnitt schon fast so viel CO2
in die Luft wie der gewöhnliche EU-Bürger. Die klimapolitische
Zweiteilung der Welt in Industriestaaten einerseits und
Entwicklungsländer andererseits gilt nicht mehr. Folgerichtig haben
sich die Länder in Warschau darauf geeinigt, dass ein künftiges
Klimaschutzabkommen "für alle Parteien" gilt. Das klingt
selbstverständlich. Es könnte aber ein kleiner Lichtblick dafür sein,
dass künftig alle Staaten an einem Strang ziehen.
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Datum: 24.11.2013 - 22:00 Uhr
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