Umfrage: 63 Prozent der Deutschen wollen härter arbeiten
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Deutschland sind bereit, sich noch stärker im Job zu engagieren, wenn
die Firma ihre Karriere aktiv fördert. Die Mehrheit der Unternehmen
(65 Prozent) verzichtet jedoch nach Angaben der Mitarbeiter bisher
auf eine gezielte Talent-Förderung. Damit reihen sich die deutschen
Firmen in die Riege westlicher Unternehmen ein, die noch immer
mehrheitlich auf systematische Qualifikation und Karriereplanung im
eigenen Haus verzichten. Dies ergab eine bevölkerungsrepräsentative
Studie der Unternehmensberatung ROC-Gruppe. 4.000 Arbeitnehmer in
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA wurden befragt.
"Die Umfrage zeigt ein großes Leistungspotenzial, das die
Unternehmen bei ihren Mitarbeitern nicht abrufen", sagt Oliver Back,
Geschäftsführer von ROC Deutschland. "Dreh- und Angelpunkt für ein
verstärktes berufliches Engagement ist dabei der Wunsch vieler
Arbeitnehmer nach einem fairen und transparenten Förder-System, das
den Aufstieg im Job begleitet." In dieser Einschätzung sind sich die
Kollegen in den vier befragten Ländern einig. Wenn der Arbeitgeber
die Karriereplanung systematisch aufsetzt, ist auch eine deutliche
Mehrheit der Mitarbeiter in Frankreich (60 Prozent), Großbritannien
(71 Prozent) und den USA (77 Prozent) bereit, mehr zu arbeiten
Der Praxis-Check dürfte den Chef-Etagen und HR-Verantwortlichen
jedoch zu denken geben: Denn ein Großteil der Mitarbeiter hat kein
Vertrauen in die Aufstiegschancen beim eigenen Unternehmen. 40
Prozent der deutschen Arbeitnehmer halten den nächsten Karrieresprung
nur durch den Wechsel in eine andere Firma für möglich. Selbst
weniger kritische Mitarbeiter sind der Meinung, dass es an wichtigen
Weichenstellungen für das Karriere-Management fehlt. Gut jeder Zweite
bemängelt beispielsweise, dass die Qualifikation der Arbeitnehmer
nicht gezielt entwickelt und gefördert wird.
"Die Defizite in der Talent-Förderung sind ein kritischer Punkt
für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen", sagt Oliver Back von ROC
Deutschland. "Um den dramatischen Schwund frei verfügbarer Fachkräfte
am Arbeitsmarkt zu kompensieren, führt an Qualifikationsmanagement
und Karriereplanung im eigenen Haus kein Weg vorbei." IT-gestützte
Talent-Management-Systeme helfen den Entscheidern dabei, transparent
und fair zu arbeiten. "Es darf nicht länger sein, dass rund 40
Prozent der Arbeitnehmer die Erfahrung machen, allein die persönliche
Beziehung zum eigenen Chef entscheide über den Aufstieg und nicht
objektive Leistungskriterien", so abschließend Oliver Back.
Zur Studie:
Im Oktober 2013 führte ROC Deutschland, Spezialberater für SAP
Human Capital Management, eine repräsentative Arbeitnehmer-Umfrage
zum Thema "Wie Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter fördern" in vier
Ländern durch. Dabei wurden 4.000 Arbeitnehmer in Deutschland,
Frankreich, Großbritannien und den USA befragt.
Hintergrundinformationen:
ROC ist das weltweit führende Consultinghaus für SAP Human Capital
Management (HCM). 1998 in Großbritannien gegründet, beschäftigt ROC
mittlerweile mehr als 250 Berater, die für Kunden rund um den Globus
mithilfe von SAP-Technologie Lösungen entwickeln, die den gesamten
Mitarbeiterlebenszyklus abbilden. Alle ROC-Berater verfügen dabei
stets über profunde Kenntnisse im Bereich der verschiedenen
Industrien, des HR-Managements als auch der dahinterliegenden
SAP-Plattformen und Technologien.
Pressekontakt:
Thöring Heer & Partner
corpNEWS media
Carsten Heer
Tel.: +49 (0) 40 207 69 69 8-1
E-Mail: carsten.heer@corpnews-media.de
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Datum: 26.11.2013 - 08:00 Uhr
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