Bioland kritisiert Koalitionsvertrag von Union und SPD
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SPD im Bereich Landwirtschaft und ländlicher Raum ausgehandelt haben,
eine große Enttäuschung. "Impulse für eine Neuausrichtung der
Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft in Richtung Ökologie sind
nicht erkennbar. Von den ökologischen Ansätzen des SPD-Programms ist
nichts übrig geblieben, auch die CSU musste Federn lassen. Das sieht
nach einem 'Weiter so' à la Merkel aus", sagt Jan Plagge, Präsident
von Bioland.
Selbst CSU-Chef Horst Seehofer und sein SPD-Pendant Sigmar Gabriel
konnten sich mit ihrer gemeinsamen Forderung, Anbau, Freisetzung und
Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen abzulehnen, nicht
gegenüber der Kanzlerin durchsetzen. "Damit stellt sich die Koalition
gegen eine große Mehrheit der Gesellschaft, die keine Gentechnik auf
den Äckern und in Lebensmitteln will", so Plagge. Dieser Punkt ist
überaus wichtig, da auf EU-Ebene derzeit Zulassungen neuer
Genpflanzen geplant sind. Eine klare Position Deutschlands gegen die
Agro-Gentechnik ist überaus wichtig, um die Wahlfreiheit von
Verbrauchern und Bauern zu gewährleisten.
Ebenso beklagenswert ist der Passus zur "Gemeinschaftsaufgabe
Agrarstruktur und Küstenschutz" (GAK). Geplant war, diese um 200
Millionen Euro aufzustocken und in eine "Gemeinschaftsaufgabe
ländliche Entwicklung" weiterzuentwickeln. In der Endversion des
Koalitionsvertrages wurden diese zusätzlichen Mittel wieder
gestrichen.
Pressekontakt:
Bioland Bundesverband
Kaiserstr. 18, 55116 Mainz
Pressestelle, Gerald Wehde
Tel.: 0 61 31 / 23 97 9 - 20, Fax: 0 61 31 / 23 97 9 - 27
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Datum: 27.11.2013 - 12:46 Uhr
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Nahrung- und Genussmittel
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