Nachhaltiges Know-how: weltweit nutzbar machen
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Bangkok / Bad Oeynhausen. In Thailand wurde Ende Oktober das erste Gebäude nach dem adaptierten Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. zertifiziert: das Häfele-Designcenter in Phuket, Thailand, trägt ab sofort das goldene Zertifikat der DGNB. Die Standards des international bereits äußerst erfolgreichen deutschen Systems waren zuvor in den klimatischen, kulturellen, sozialen und rechtlichen Kontext Thailands übersetzt worden. Wegbereiter für diesen Erfolg war die Entwicklungspartnerschaft des ganzheitlichen Immobilien- und Energiedienstleisters Archimedes aus Bad Oeynhausen mit Recycle-Engineering Ltd., Chonburi, Thailand sowie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
(c) Häfele GmbH & Co. KG (firmenpresse) - Es ist ein richtungsweisender Schritt – sowohl für die Projektmitglieder als auch für zukünftige Generationen: Gemeint ist der geglückte Wissenstransfer eines ganzheitlichen Systems für nachhaltiges Bauen, das seinen Ursprung in Deutschland hat. Nach einer intensiven interkulturellen Zusammenarbeit fand es jetzt auch seinen Weg nach Südostasien. Die Auszeichnung des neuen Designcenters von Häfele auf Phuket gibt diesem Erfolg nun ein Gesicht und macht den ganzheitlichen Immobilienstandard erlebbar: Am 29.10.13 fand die Übergabe des ersten DGNB-Zertifikates in Gold im Rahmen einer Veranstaltung der GTCC (German-Thai Chamber of Commerce) in Bangkok statt. Anwesend war auch einer der Projektleiter des thailändischen Zertifizierungssystems, Archimedes Prokurist Dr. Michael Lorenz, der sich über die gelungene Veranstaltung sowie über das positive Ergebnis freute: „Mit der Übergabe des ersten DGNB-Zertifikates hat unser interkulturelles Projektteam einen wichtigen Meilenstein im Zuge unserer dreijährigen Kooperation erreicht. Wir sind jetzt in der Lage, das DGNB-System für potentielle Kunden in Thailand anzubieten.“
Hintergrund: Die sechs Qualitätsbereiche des ganzheitlichen DGNB-Systems umfassen sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte und stellen die Nutzerzufriedenheit in den Fokus. Hieraus ergeben sich die zentralen Vorteile für Investoren, Eigentümer und Betreiber: Ressourcen- und Energieeffizienz, Betriebskostenoptimierung über den Lebenszyklus, Immobilienwertstabilität sowie damit verbundene Image- und Marketingoptionen. Bei der Adaption in Südostasien spielten insbesondere regionale, klimatische und kulturelle Aspekte eine Rolle – eine vertrauensvolle und sensible Aufgabe, die Archimedes gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Recycle-Engineering Ltd., Chonburi, Thailand, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie lokalen Experten der King Mongkut`s University of Technology Thonburi (KMUTT) und der Chulalongkorn University in Bangkok löste.
Ergebnis: Das neue Design-Center, mit nachhaltigem Konzept vom in Jomtien / Thailand ansässigen deutschen Architekturbüro OIA (Office for Interior & Architecture Co., Ltd.) geplant, wurde im Juli 2013 als Pilotprojekt für die erste Zertifizierung ausgewählt. Heute beeindruckt das Gebäude von innen wie von außen mit einem durchdachten Design und einer harmonierenden, effizienten Gebäudetechnik. Beispielsweise gelingt eine natürliche Ventilation zur Klimatisierung der Räumlichkeiten durch ein thermo-aerodynamisches Dachdesign; Sammler für Regenwasser verringern den Einsatz natürlicher – und damit auch finanzieller – Ressourcen.
Aber auch in Deutschland ist eine Fortführung des Engagements geplant: Dr. Lorenz sieht Archimedes weiterhin in zentraler Rolle bei der operativen Anwendung des deutschen Zertifizierungssystems. In diesem Zusammenhang verfügt das Unternehmen über zwei eigene Auditoren, die sowohl DGNB-Audits durchführen als auch entsprechende Bauprojekte auf der Planungsseite sowie in der Projektsteuerung begleiten. Eines der aktuellen Schlüsselprojekte ist sicherlich der Neubau des Archimedes Unternehmenssitzes in Herford – natürlich nach deutschem Standard der DGNB.
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Datum: 27.11.2013 - 13:54 Uhr
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