Energiewende 2.0 mit ZuhauseStrom: Mieter beziehen Sonnenstrom direkt vom Dach
ID: 989663
preisgünstigem, im eigenen Wohngebäude erzeugtem Ökostrom
profitieren. Bislang war dies lediglich Hausbesitzern möglich. Diese
Gerechtigkeitslücke bei der Energiewende schließt der Energieanbieter
LichtBlick jetzt mit dem neuen Produkt ZuhauseStrom.
LichtBlick, die kommunale STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft
mbH und der Photovoltaik-Anlagenbetreiber p-vb starten derzeit das
erste kommerzielle ZuhauseStrom-Großprojekt Deutschlands. Im Gelben
Viertel in Berlin Hellersdorf wurde seit 2012 auf 50 Mietshäusern, in
denen rund 3.000 Mietparteien leben, die größte Photovoltaikanlage
auf deutschen Wohngebäuden installiert. Der hier produzierte
Sonnenstrom wird von LichtBlick mit zertifiziertem Ökostrom zu einem
preisgünstigen ZuhauseStrom-Tarif gebündelt. LichtBlick bietet dieses
innovative Produkt ab sofort den Hellersdorfer Mietern der STADT UND
LAND an. Die Belieferung der Haushalte beginnt im März 2014.
ZuhauseStrom bietet zwei Vorteile. Erstens zahlen die Mieter für
die vor Ort erzeugte Energie einen geringeren Preis als für
herkömmliche Stromtarife. Zweitens wird die Allgemeinheit finanziell
entlastet, weil der lokal verbrauchte Strom nicht mehr ins Netz
eingespeist wird. Damit entfällt die umlagefinanzierte Förderung nach
dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG).
"ZuhauseStrom kann zu einem entscheidenden Treiber für den Ausbau
der Erneuerbaren Energien werden. Mehr Verbraucher profitieren, die
EEG-Kosten sinken, die Energiewende wird bezahlbarer. So wirkt die
Strompreisbremse, ohne den Ökostrom-Ausbau abzuwürgen", erläutert
Heiko von Tschischwitz, Vorsitzender der Geschäftsführung von
LichtBlick. Allein mit dem ZuhauseStrom-Verkauf im Gelben Viertel
kann das EEG-Konto um bis zu 200.000 Euro im Jahr entlastet werden.
"Das neue Produkt ist Teil unserer SchwarmStrom-Strategie, mit der
wir intelligente Vermarktungsformen für dezentrale Energie
entwickeln", so von Tschischwitz weiter.
Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND betont: "In der
Wohnungswirtschaft wird seit Jahren über Mieterstrom diskutiert. Wir
setzen diese Neuerung nun als Erste im Markt um. Für unsere Mieter
ist es nicht nur aus finanziellen Gründen attraktiv, den Solarstrom
vom Dach zu beziehen. Mit dem Angebot steigt auch die Attraktivität
des Standortes."
Thomas Frey, Vertreter des Vorstands von pv-b, unterstreicht die
Vorreiterrolle des Projektes: "Gemeinsam mit LichtBlick starten wir
jetzt in die Eigenvermarktung unseres Sonnenstroms. Das ist eine
bahnbrechende Innovation für den PV-Markt."
LichtBlick bietet zusammen mit pv-b den Tarif für eine monatliche
Grundgebühr von 8,95 Euro und einen Arbeitspreis von 24,75 Cent pro
Kilowattstunde an. Auch für ZuhauseStrom gelten die
kundenfreundlichen Tarifbedingungen des vielfach ausgezeichneten
Ökostrom-Marktführers LichtBlick.
Mit dem Projekt in Berlin gibt LichtBlick den Startschuss für die
bundesweite Vermarktung von dezentral erzeugtem Strom an Mieter. Die
Energie kann zum Beispiel von einer Solaranlage auf dem Dach oder
einem ZuhauseKraftwerk (Blockheizkraftwerk) im Keller stammen. Das
ZuhauseStrom-Angebot eignet sich für Immobilien ab einer Größe von
sechs Mietparteien.
Weitere Informationen für Redaktionen: Fotos in Druckqualität
sowie weitere Informationen zum ZuhauseStrom finden Sie zum Download
unter www.lichtblick.de/medien Einen Radiobeitrag und O-Töne zum
Thema ZuhauseStrom finden Sie unter: http://ots.de/27d038
Pressekontakt:
LichtBlick
Ralph Kampwirth, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation
Tel. 040-6360-1208, E-Mail: ralph.kampwirth@lichtblick.de
www.lichtblick.de
STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Frank Hadamczik, Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. 030-6892-6324; E-Mail: Frank.Hadamczik@stadtundland.de
www.stadtundland.de
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Datum: 28.11.2013 - 12:30 Uhr
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