Neue OZ: Kommentar zu Handwerk / Koalition
ID: 990086
Es stimmt: Die Zeichen in Berlin stehen auf Geldausgeben. Die
Gefahr, dass die Steuern steigen, wenn die Einnahmen während der
nächsten vier Jahre unter Schwarz-Rot einmal nicht mehr so schön
sprudeln, besteht durchaus.
Gleichwohl klagt die Spitze der Handwerkskammer auf hohem Niveau.
Zumindest, was das Bauhandwerk angeht. Der anhaltende Drang
Vermögender, ihr Geld in Immobilien anzulegen, hat der Branche
reichlich Aufträge beschert. Und viel spricht dafür, dass weiter
üppig in Neubau und Renovierung investiert wird - unter einer mit
maßlosen Ausgaben Nervosität schürenden Bundesregierung vielleicht
sogar noch mehr. Falls es Schwarz-Rot gelingt, durch neue
Rahmenbedingungen für energetische Sanierungen die Nachfrage nach
solchen Leistungen zu beleben, käme dieser Posten noch hinzu.
Die Handwerksvertreter weisen auf die Kostenrisiken der
Energiewende hin. Dabei kündigen die Koalitionäre in spe an, diese
billiger zu machen, genauer, die aus der Ökostrom-Umlage
resultierende Strompreisentwicklung zu drosseln.
Aber eines ist klar: Vor- und Nachteile, die dem Handwerk aus den
Plänen der Parteien erwachsen können, stehen unter Vorbehalt. Denn
dass Union und SPD all das halten können, was sie in
vorweihnachtlicher Laune versprechen, ist unwahrscheinlich.
Für Unternehmen im Handwerk und anderswo wird es darauf ankommen,
früh zu erkennen, wohin die Reise wirklich geht.
Christian Schaudwet
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.11.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 990086
Anzahl Zeichen: 1789
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Handwerk / Koalition"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Kommunen fordern und erwarten vom Bund-Länder-Gipfel an diesem Donnerstag Beschlüsse zu Milliarden-Einsparungen im sozialen Bereich. "Unsere Vorschläge liegen seit Monaten auf dem Tisch, der Tag der Entscheidung ist gekommen, und dabei darf es nicht bei Millionenbeträgen stehen bleiben&
Mehr Steuern für Reiche, weniger für alle Anderen: Was die Linke mit der Steuer vorhat / Linke legt eigenes Steuerkonzept vor - Reichinnek: Regierung macht "Politik für reiche Kumpels" ...
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt ...
Die Chance nutzen Qualifizierung ist alles - das zeigt die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Wenn für die Besetzung von neun von zehn angebotenen Stellen eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar ein Studium notwendig ist, aber nur die Hälfte der Jobsuchenden derartige Voraussetzungen biete
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Arbeitslosenzahlen im November ...
5000 Arbeitslose mehr als im Oktober, 55 000 mehr als im November des vergangenen Jahres. Und das trotz anziehender Konjunktur. Ist das vielbeschworene deutsche Jobwunder am Ende? Es gibt viele Fakten, die dagegen sprechen. Es gibt aber auch viele Daten, die bei genauem Hinsehen Zweifel an der Qu
Börsen-Zeitung: Mediterrane Bilanzkosmetik, Kommentar zu den Maßnahmen, mit denen Banken aus der Euro-Peripherie ihre Bilanzen in ein besseres Licht rücken, von Björn Godenrath. ...
Not macht bekanntlich erfinderisch - und manchmal muss man zu Tricks greifen, um über die Runden zu kommen. Dieses Motto beherzigen die Banken aus der Euro-Peripherie, um ihre Bilanzen in ein besseres Licht zu rücken. Denn je näher das "Comprehensive Assessment" durch die EZB rückt
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Conrad Electronic will insolventen Internetanbieter getgoods kaufen ...
Die Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) übermittelt Ihnen eine Nachricht, die wir in unserer Freitagsausgabe veröffentlichen. Sie ist bei Nennung der Quelle zur Verwendung frei. Frankfurt (Oder). Für den insolventen Onlinehändler getgoods aus Frankfurt (Oder) gibt es einen Interessent




