Heizungsindustrie zum Koalitionsvertrag: Energiewende im Wärmemarkt abgesagt?
ID: 991354
Jahrelang kämpften Energie- und Umweltpolitiker partei- und fraktionsübergreifend für die Steueranreize. Es sollte endlich eine deutliche Beschleunigung des schleppenden Modernisierungstempos im Wärmemarkt erreicht werden. Auch Maßnahmen an der Gebäudehülle und deren steuerliche Förderung gehörten zur Zielsetzung. Selbst Bundeskanzlerin Merkel warb in den vergangenen Monaten wiederholt für Steueranreize, die sie völlig zu Recht als finanziell selbsttragende Maßnahme bezeichnete.
?Neben dem Manko der fehlenden Steueranreize gibt es allerdings auch positive Aspekte für den Wärmemarkt im Koalitionsvertrag?, so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH. ?Insbesondere den geplanten Verzicht auf Ordnungsrecht für den Gebäudebestand sehen wir als zielführend an. Als marktwirtschaftlich orientierte Politik pro Wärmemarkt sehen wir außerdem die Aufstockung bzw. Vereinfachung des KfW-Programms sowie die Synchronisation von EnEV und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz.?
Der Koalitionsvertrag sieht zudem einen nationalen Aktionsplan Energieeffizienz vor. Manfred Greis: ?Wir werden in dem hier geplanten Dialog zwischen Politik und Wirtschaft konkrete Vorstellungen über Strategien zur Erschließung der Potenziale im Wärmemarkt einbringen. Immerhin entfallen auf den größten Energieverbrauchssektor Deutschlands 40 Prozent des Endenergieverbrauchs. Entsprechend hohe Priorität muss auf den Wärmemarkt gelegt werden.? Der BDH setzt dabei auf die Doppelstrategie aus Effizienz und erneuerbaren Energien. ?Unsere Industrie verfügt für jede Energieart im Wärmemarkt über eine optimale Lösung, diese Doppelstrategie konsequent umzusetzen?, ergänzt Greis.
Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizungssysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizsysteme, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2012 weltweit einen Umsatz von 12,7 Milliarden Euro und beschäftigten rund 67.400 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizungssysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizsysteme, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2012 weltweit einen Umsatz von 12,7 Milliarden Euro und beschäftigten rund 67.400 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.
Datum: 02.12.2013 - 09:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 991354
Anzahl Zeichen: 3017
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Köln
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 250 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Heizungsindustrie zum Koalitionsvertrag: Energiewende im Wärmemarkt abgesagt?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Manfred Greis, Generalbevollmächtigter der Viessmann Werke und Präsident des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH) feiert heute seinen 60. Geburtstag. Greis steht seit 2012 dem BDH als Präsident vor. Der Verband organisiert 102 Hersteller mit einem Um
Deutsche Heizungsindustrie fordert nach Wahl Energiewende im Wärmemarkt ...
Nach vier verlorenen Jahren für die Energiewende im Wärmemarkt fordert die deutsche Heizungsindustrie endlich konkrete Maßnahmen zur Realisierung der enormen Energieeinspar- und CO2-Minderungspotenziale des größten Energieverbrauchssektors in Deutschland. "Ein weiter so darf es nicht gebe
Schornsteinfeger und Heizungsindustrie: Stagnation im Wärmemarkt verstärkt ...
Die Energiewende im deutschen Wärmemarkt kommt nicht in Schwung. Dies verdeutlicht die vom Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e .V. (BDH) und vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks Zentralinnungsverband (ZIV) vorgelegte Auswertung über den energetischen
Weitere Mitteilungen von Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)
Gewinner des Europäischen Solarpreises 2013 in Berlin ausgezeichnet ...
In diesem Jahr zeichnet EUROSOLAR zum 20. Mal herausragende Projekte und Initiativen von Kommunen, Unternehmen, lokalen Vereinen, Architekten und von Einzelpersonen aus. Zehn Preisträger wurden von einer international besetzten Jury ausgewählt und herausragende Projekte mit beeindruckenden Filmbe
Vattenfall vermarkten ? über den Energie Distributor HFO Energy GmbH (Hof) ...
Bundesweit werden die jeweiligen Strom- und Gastarife des Energieversorgers Vattenfall immer stärker vermarktet. "Wir bemerken, dass unsere Vertriebspartner(innen) hohes Interesse an der Vermarktung von Vattenfall haben. Dies liegt wahrscheinlich auch an den lukrativen Vermittlungsprovisionen
Energie Distributor bietet interessante Exclusiv Strom- und Gastarife? ...
Seit einigen Jahren agiert der Energie-Distributor HFO Energy GmbH sehr erfolgreich am deutschen Markt. Speziell für Energievermittler, Energieberater, Energiemakler und Energie-Direktvertriebe, bietet das Unternehmen umfangreiche Dienstleistungen. "Wir erweitern unser Produkt- und Servicepor
LG Electronics: Investition in eine Photovoltaik-Anlage mit Hochleistungs-Modulen lohnt sich gerade jetzt ...
Die Strompreise sind in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen. Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Gerade jetzt lohne sich eine Investition in eine Photovoltaik-Anlage, empfiehlt die LG Electronics Deutschland GmbH (Ratingen). Eine PV-Anlage mit den Hochleistungs-Solarmodu




