Das Außenministerium der Republik China (Taiwan) unterstützt die Friedensinitiative für das Ostchinesische Meer
Die Friedensinitiative für das Ostchinesische Meer ist ein durchführbares empirisches Modell für die friedvolle Beilegung bei regionalen Streitigkeiten. Vor allem in Anbetracht der jüngsten Entscheidung Pekings, über die Einrichtung einer Luftverteidigungs-Identifikationszone über dem Ostchinesischen Meer.
„Pekings Deklaration hat eine starke Resonanz seitens Washington und Tokio erzeugt, die beide vor eskalierenden Spannungen und Konfliktpotential in der Region warnen“, ließ das taiwanische Außenministerium verlauten.
Einen Tag nach Pekings Ankündigung, erließ der Nationale Sicherheitsrat der Republik China (Taiwan) eine Presseerklärung und bestätigte darin die Souveränität der Republik China über die Diaoyutai Inseln.
Der Nationale Sicherheitsrat Taiwans bestätigte erneut die Verdienste der Initiative und der Maßnahmen zur Sicherung des taiwanischen Luftraumes und zeigte sich tief besorgt über die regionalen Entwicklungen und werde engen Kontakt mit allen betroffenen Parteien pflegen.
Während das Risiko eines Vorfalls rapide steigt, ruft die Republik China alle Parteien auf an der pragmatischen Herangehensweise der „Friedensinitiative für das Ostchinesische Meer festzuhalten“, dessen Durchführbarkeit bereits in dem Fischereiabkommen vom 10. April zwischen Taiwan und Japan unter Beweis gestellt wurde.
Die von Präsident Ma Ying-jeou am 5. August 2012 vorgebrachte Initiative geht einher, mit Taiwans Selbstverpflichtung als Friedensstifter zu agieren. Die Initiative drängt alle Parteien darauf Konfrontationen durch Dialog zu ersetzen, territoriale Streitigkeiten durch Verhandlungen beiseite zu legen, einen Verhaltenskodex für das Ostchinesische Meer zu formulieren und gemeinsam die Ressourcen zu entwickeln.
Durch die Bevorzugung von Kooperation anstelle von Konflikten und der Konzentrierung auf die Teilung ökonomischer Ressourcen, kann die Initiative den Parteien helfen, sich über Nationalismus und territoriale Ansprüche zu erheben, um so über die eigenen Interessen hinaus, regionalen Frieden und Stabilität zu sichern.
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Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg, ist die Repräsentanz der Republik China (Taiwan) in Norddeutschland.
Sie ist für fünf Bundesländer zuständig: Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.
Auskünfte und Bearbeitung von Konsular- und Handelsangelegenheiten für Deutsche und Taiwaner im Ausland gehören ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Vertiefung politischer, wirtschaftlicher, kultureller und medialer Beziehungen zwischen den fünf norddeutschen Bundesländern und Taiwan.
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Datum: 02.12.2013 - 11:24 Uhr
Sprache: Deutsch
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