EU-Kommission bewertet Programm für Duftstoffallergene
ID: 996875
Unter der Schirmherrschaft von DG SANCO (Direktorat der
EU-Kommission für Gesundheit und Verbraucherschutz) fand die erste
jährliche Überprüfung des IDEA-Projekts statt (International Dialogue
for the Evaluation of Allergens, internationaler Dialog zur
Beurteilung von Allergenen).
Das IDEA-Projekt wird unterstützt von EU-Gesundheitskommissar
Tonio Borg und ist ein Verfahren, an dem verschiedene
Interessengruppen beteiligt sind. Es soll einen allgemein anerkannten
und transparenten Rahmen zur weltweiten Beurteilung von
Duftstoffsensibilisatoren schaffen. Das Projekt bietet die
Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen der internationalen
Duftstoffindustrie und deren Interessenvertretern zu entwickeln, um
die Risikoanalyse nachweislich allergener Duftinhaltsstoffe zu
erleichtern und so einen besseren Schutz für Verbraucher
gewährleisten zu können.
IDEA besteht aus einer Reihe von Workshops, bei denen führende
internationale Wissenschaftler zusammentreffen und sich auf
Möglichkeiten zur Verbesserung vorhandener Methodologien einigen
können. Die im Rahmen der Workshops erarbeiteten Vorschläge werden
dann in Industrie- bzw. Forschungsprojekte umgesetzt. Da es sich um
ein langfristiges Projekt handelt, findet eine jährliche Überprüfung
statt, welche die Fortschritte überwachen und bewerten und zugleich
das Programm und die Prioritäten aktualisieren soll.
"Wir streben nach wechselseitigem Verständnis, indem wir eine
transparente Plattform schaffen, die zur Kommunikation anregt und die
verschiedenen Ansichten sämtlicher Beteiligter zusammenbringt, um
gemeinsam Handlungsweisen für die Zukunft zu definieren", erklärte
Pierre Sivac, President der IFRA (International Fragrance
Organisation).
"Dieses Projekt erfordert jede Menge harte Arbeit von allen
Beteiligten: die EU-Kommission, die teilnehmenden Wissenschaftler und
Mediziner, Fachleute aus der Branche sowie das kleine, engagierte
Team bei der IFRA", so Sivac weiter. "Wir glauben an diesen Dialog,
und wir denken, dass wir gemeinsam weltweit akzeptable Ansätze an
eine Risikoanalyse für sämtliche Substanzen entwickeln können, die im
Verdacht stehen, als Hautsensibilisatoren zu wirken, womit wir
letztendlich den Rahmen der Duftstoffallergene sprengen würden. Auf
diese Weise werden Regulierungsbehörden weltweit dazu in der Lage
sein, effiziente Massnahmen zum Risikomanagement zu ergreifen und
somit den Verbrauchern einen sicheren Umgang mit Duftstoffen zu
garantieren."
Die EU-Kommission stellt fest: "Diese Veranstaltung bietet eine
angemessene Plattform, um die erzielten Fortschritte zu überprüfen,
Ansichten auszutauschen und das Programm sowie die Prioritäten für
künftige Aufgaben zu aktualisieren, damit der Verbraucherschutz im
Bericht der Duftstoffallergien gewährleistet und zugleich ein Rahmen
für Innovation und Wettbewerb innerhalb der EU-Kosmetikindustrie
geschaffen wird."
Ausführliche Informationen über das IDEA-Projekt und die
Ergebnisse der Workshops des ersten Jahres finden Sie auf der eigens
eingerichteten Website unter: http://www.ideaproject.info oder auf
der Website des wissenschaftlichen Ausschusses der EU-Kommission
unter: http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/events/ev_201
31213_en.htm
Pressekontakt:
Um weitere Informationen zu erhalten, wenden sie sich bitte an:
Kontaktperson: Stephen Weller, Unternehmen: IFRA, Telefon: +32 2 214
2067,
Mobil: +32 497 57 33 94, E-Mail: sweller@ifraorg.org
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Datum: 16.12.2013 - 15:07 Uhr
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