Blamieren leicht gemacht: die Weihnachtsfeier
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Weihnachten wird gefeiert – nicht nur in Familie, sondern auch im Berufsleben. Damit dieser feierliche Anlass nicht zum persönlichen Desaster wird, sollten einige Grundregeln beachtet werden.
Immer angemessen auf der Weihnachtsfeier auftreten
Meistens wissen Sie schon recht genau, auf was Sie sich bei einer Weihnachtsfeier einlassen. Daher dürfte es Ihnen nicht allzu schwer fallen, sich schon im Vorfeld für eine angemessene Garderobe zu entscheiden. Angepasst an Feierlichkeit und Räumlichkeit sollten Frauen generell nicht zu leicht bekleidet sein und die Herren keinesfalls zu lässig wirken. Gerade zu Weihnachten darf es durchaus „ein bisschen mehr“ sein.
Gut gekleidet hilft natürlich nicht, wenn Sie nicht auch das passende Verhalten an den Tag legen. Höflich und voller Respekt sollten Sie die Feier begehen und selbstverständlich zuerst den Chef oder die Chefs (Damen immer zuerst) begrüßen. Bei einer guten Begrüßung halten Sie unbedingt Augenkontakt!
Bei Tisch
Hier können Sie sich ganz wunderbar blamieren, wenn Sie die grundlegenden Tischregeln nicht beherrschen. Allein die korrekte Verwendung des Bestecks ist vielerorts scheinbar unbekannt und so sieht die Benutzung von Gabel und Messer oft aus, wie die brutale Verwendung von Werkzeug. Sollten Sie Tischregeln nach Knigge nicht beherrschen, dann nutzen Sie jede Gelegenheit vor der Feier, Wissenslücken zu füllen.
Getränke gibt es bei einer Weihnachtsfeier viel und reichlich. Selbstverständlich dürfen Sie sich auch eingeladen fühlen, hier zuzugreifen. Achten Sie aber bitte immer darauf, mit Alkohol nicht zu freizügig umzugehen. Hochdosiert verliert der Mensch rasch seine Hemmungen und damit oft auch seinen Charakter. Letzteres sorgt dann dafür, dass Sie Ansehen und Chancen im Unternehmen einbüßen.
Gerüchteküche vermeiden
Guter Smalltalk will gelernt sein. Wer ihn beherrschen will, der muss vor allem wissen, welche Themen generell tabu sind. Keinesfalls sind Gespräche über Geld und Sex angemessen. Und auch die Gerüchteküche, die natürlich firmenintern auf der Weihnachtsfeier zu brodeln droht, ist nicht gefragt. Charakter beweisen Sie immer nur dann, wenn Sie sich gezielt aus diesem „Getuschel“ heraushalten.
Abgesehen von diesen Tabus sind erfreulicherweise nahezu alle anderen Themen durchaus erlaubt.
Sollten Gespräche zwischen Zweien in den kribbelnden Bereich rutschen, dann ist das auch in Ordnung. Gegen einen kleinen Flirt ist nichts zu sagen, mehr sollte es aber keinesfalls werden – jedenfalls nicht unmittelbar auf der Weihnachtsfeier.
Ab nach Hause!
Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist – bei der Weihnachtsfeier gilt dies ganz besonders. Es wäre unhöflich, gleich nach dem Essen wieder zu verschwinden, es wäre aber auch nicht besser, wenn Sie sich bis zum Morgengrauen an der Theke festhalten und gewissermaßen zu den Letzten gehören. Die goldene Mitte ist hier der ideale Zeitpunkt.
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Datum: 17.12.2013 - 13:55 Uhr
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