Fehlstart in der Arzneimittelpolitik
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der Arzneimittelpolitik und ein falsches Signal in Richtung der von
Union und SPD im Koalitionsvertrag angekündigten partnerschaftlich
ausgerichteten Gesundheitspolitik", erklärte der Hauptgeschäftsführer
des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), Dr.
Martin Weiser anlässlich der heute beschlossenen Verlängerung des
Preismoratoriums (13. SGB V-ÄndG). "Ich appelliere an die Koalition,
diesen gesetzgeberischen Schnellschuss im jetzt zu beratenden 14. SGB
V-Änderungsgesetz zu korrigieren. Jetzt ist die Stunde für die
Politik, das Preismoratorium nicht ständig zu verlängern, sondern
endlich zurückzunehmen", so Weiser weiter.
Der BAH weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass es den
Arzneimittel-Herstellern nicht - wie häufig behauptet - um ein
planloses Erhöhen der Preise für Arzneimittel geht. Der Preisstopp
verwehrt den Unternehmen seit nunmehr vier Jahren jegliche
Möglichkeit, Kostensteigerungen zu kompensieren. Dies betrifft
erhöhte Ausgaben für Energie, Rohstoffe und Personal, aber auch
gestiegene Kosten für regulatorische Anforderungen im Bereich der
Pharmakovigilanz und der Fälschungssicherheit von Arzneimitteln.
Pressekontakt:
Heinz-Gert Schmickler
Tel.: 0228 / 95745-22
Wolfgang Reinert
Tel.: 0228 / 95745-23
Bundesverband der
Arzneimittel-Hersteller
Ubierstraße 71-73
53173 Bonn
www.bah-bonn.de
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Datum: 19.12.2013 - 13:50 Uhr
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