Aufgrund immer höherer Treibstoffpreise entscheiden sich Autokäufer künftig vermehrt für verbrauchsarme Fahrzeuge. Darüber
hinaus besteht aber auch Interesse für alternative Antriebsarten.
Die steigenden Preise für Benzin und Diesel machen zu schaffen. Inwieweit dadurch der künftige Autokauf beeinflusst wird, war
Inhalt einer von der Fahrzeug-Metasuchmaschine AUTOkralle durchgeführten Umfrage im D-A-CH Raum. Über die Hälfte aller
Befragten entscheidet sich bei der Wahl nach einem neuen Auto demnach für spritsparende Fahrzeuge. Länderabhängig lässt sich
im Vergleich dazu bis zu einem Drittel nicht vom Verbrauch beeinflussen. Alternative Antriebsarten sind vor allem in Deutschland
und der Schweiz für viele Autokäufer interessant, in Österreich spielt das Thema eine untergeordnete Rolle.
In allen drei Ländern geht deutlich hervor, dass der Spritverbrauch beim künftigen Autokauf eine wichtige Rolle spielt. In
Deutschland gaben 53 Prozent der Umfrageteilnehmer an, diesen Punkt verstärkt zu berücksichtigen. Österreich folgt hier knapp
dahinter mit 52 Prozent. In der Schweiz wurde diese Frage von 50 Prozent aller Autokäufer als wichtig eingestuft.
Einen deutlichen Unterschied zwischen den einzelnen Ländern gibt es bei jener Gruppe, denen die wachsenden Spritkosten egal
sind. Hier führt Österreich das Ergebnis mit 33 Prozent an. In der Schweiz ist es insgesamt für 25 Prozent aller Befragten unwichtig,
wie viel Sprit das künftige Auto verbraucht. Bei den Deutschen spielt dieser Punkt lediglich für 22 Prozent keine Rolle bei künftigen
Entscheidungen.
Die Frage nach Alternativen zu Benzin und Diesel, wie etwa Elektro- oder Gasantrieb, spielt in Österreich mit 15 Prozent die
geringste Rolle bei künftigen Autokäufen. Im Vergleich dazu interessieren sich in Deutschland insgesamt 24 Prozent aller
Teilnehmer für derartige Antriebsmethoden. Die Schweiz ist hier führend mit 25 Prozent aller Personen, die sich alternative
Antriebsformen vorstellen können.
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