European Physician Assistant/Associate Collaboration (EuroPA-C) e.V.
Nach mehrjähriger Zusammenarbeit in diversen Gremien auf nationaler und internationaler Ebene hat eine Gruppe von Fachexpertinnen und Fachexperten Anfang des Jahres 2019 in Heidelberg unter Vorsitz von Prof. Dr. med. Marcus Hoffmann und RA Dr. Peter Hüttl die European Physician Assistant/Associate Collaboration (EuroPA-C) ins Leben gerufen.
EuroPA-C widmet sich insbesondere der europäischen Harmonisierung des Berufsbildes. Die Förderung und europaweite Etablierung des PA in der Gesundheitsversorgung ist daher ein satzungsgemäßes Ziel von EuroPA-C. Wesentliche Voraussetzungen hierfür sind der internationale Austausch und Dialog zwischen Vertretern des Fachs, Hochschulen, sowie den Akteuren und Trägern der Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik. Damit wird im Ergebnis die Vereinheitlichung von Qualitätsstandards ermöglicht. Dies wiederum hat entscheidenden Einfluss auf die Patientensicherheit und die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung. Weitere Ziele von EuroPA-C sind die Entwicklung und Fortentwicklung europaweit einheitlicher Aus- und Weiterbildungsstandards für PA einschließlich der Einführung eines einheitlichen Zertifizierungsexamens. Das Berufsbild Physician Assistant (PA) wurde vor nunmehr über 50 Jahren in den USA etabliert. Absolventinnen und Absolventen eines akkreditierten PA-Studiengangs, welche darüber hinaus ein Zertifizierungsexamen erfolgreich bestanden haben, dürfen dort den Namenszusatz PA-C (C = certified) verwenden.
Es ist das Bestreben von EuroPA-C, Grenzen zwischen Professionen zu überwinden und Mauern in den Köpfen einzureißen. Dabei soll interdisziplinär erarbeitet werden, welche wichtige Rolle das Berufsbild PA gerade in Zeiten immer knapper werdender personeller und finanzieller Ressourcen spielen kann.
