Haemotec
Bereits vor mehr als 30 Jahren hat eine Arbeitsgruppe an der Universitätsklinik Frankfurt/Main in umfangreichen und aufwändigen Forschungsarbeiten die Grundlage für dieses Verfahren geschaffen. Als Erstbeschreiber der sogenannten Leukozyten-Langzeitkultur stellte Dr. N. Klehr damit ein Verfahren für die routinemäßige Diagnostik der wissenschaftlichen Welt vor, mit welchem es möglich ist, auch über längere Zeiträume hin die Leukozyten (weißen Blutkörperchen) des Menschen am Leben zu erhalten, und aus deren Verhalten in der Zellkultur eine weitreichende Zahl von unterschiedlichen Erkenntnissen zur Funktion der Leukozyten und insbesondere ihrer Interaktion untereinander zu erlangen und zu dokumentieren. Im Rahmen der Forschungsarbeiten gelang es frühzeitig, auch Tumorzellen im Blut zu identifizieren und diese insbesondere von Makrophagen (den Fresszellen), die Tumormaterial zum Abtransport und zur Entsorgung in ihr Zytoplasma (Zell-Leib) aufgenommen haben, zu unterscheiden und mit verschiedenen diagnostischen Maßnahmen diesen Unterschied zwischen den Tumor-Antigen tragenden Makrophagen auf der einen Seite, und den Tumorzellen selbst auf der anderen Seite herauszuarbeiten.
