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Es dämmert noch, als ein Uhrmacher-Lehrling im Jahre 1987 in London auf einem Flohmarkt nach verborgenen Schätzen stöbert. Plötzlich findet er eine Kiste mit alten Metall- und Ersatzteilen und kauft sie für 10 Britische Pfund ? eine Spottsumme in Anbetracht des geschätzten Wertes des Inhaltes. Später entdeckt der Lehrling unter den Metallteilen eine kleine kugelförmige Uhr. Lange schenkt er der damals verrosteten und defekten Uhr keine Beachtung und kommt erst im Jahr 2001 auf die Idee, sie sich genauer anzuschauen und wieder in Gang zu bringen. 2002 verkauft er diese Bisamapfeluhr auf einer Uhrenbörse. Der Käufer kontaktiert einen ?Spezialisten für Renaissance-Uhren?, der diese Uhr als ?Fälschung? beziehungsweise ?Kopie? abstempelt ? ein fataler Irrtum, wie sich später zeigt. Denn auf Grund dieser Aussage konnte der jetzige Besitzer diesen Zeitmesser günstig erwerben und später die sensationelle Entdeckung machen, dass es sich hierbei um die älteste Taschenuhr der Welt, erschaffen von Peter Henlein im Jahr 1505, handelt.
