Zeitarbeitsstudien von DGB und IG Metall: Mit verfälschten Ergebnissen wird die Öffentlichkeit manipuliert
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(Berlin, 21.08.2009) Zwei in den letzten Tagen vom DGB und von der IG Metall vorgestellte Studien zur Zeitarbeit haben in den Medien für Schlagzeilen gesorgt. Doch ein genauerer Blick auf beide Untersuchungen zeigt, dass vor allem Stimmung gegen die Branche gemacht werden soll.
Als ein Beispiel nannte Hetz die Aussage des DGB, dass Frankreich mit Gleichbehandlungsgebot und zusätzlichem 10%igen Bonus für Zeitarbeitskräfte in der Expertise Zeitarbeit in europäischen Ländern – Lehren für Deutschland? als vorbildhaft genannt sei. "Kein Wort davon, dass in der Studie aber auch der entscheidende Satz steht: 'Diesen [...] positiven Elementen steht jedoch die größere Beschäftigungsunsicherheit der Leiharbeitskräfte durch Arbeitsverträge gegenüber, die i.d.R. auf die Dauer eines betrieblichen Einsatzes befristet sind.'", so Hetz.
Noch eklatanter seien die Manipulationen der IG Metall bei der Studie Funktionswandel von Leiharbeit. "Die Autoren dieser Untersuchung haben einen qualitativen Ansatz gewählt, so dass die Ergebnisse gar nicht repräsentativ sein können", erklärte Hetz. "Lediglich 12 Unternehmen wurden einbezogen, und von denen setzt die Hälfte Zeitarbeit ganz klassisch als Flexibilitätspuffer ein. Das steht auch so in aller Deutlichkeit in der Studie. Und was macht die IG Metall daraus? Behauptet, dass 'viele Unternehmen' die Zeitarbeit als strategisches Instrument nutzen würden, 'um ihre Profite zu steigern'. Was DGB und IG Metall hier machen, empfinde ich deswegen schon als Rufmord. Ich bin mir aber auch sicher, dass die Politik bis auf wenige Ausnahmen auf solche plumpen Manipulationen nicht hereinfallen wird."
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Datum: 21.08.2009 - 09:52 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Thomas Hetz
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Politik & Gesellschaft
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Freigabedatum: 21.08.2009
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