A 66: Spatenstich für den Bau des Riederwaldtunnels als LückenÂschluss zur Ostumgehung Frankfurts (A 661)
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A 66: Spatenstich für den Bau des Riederwaldtunnels als LückenÂschluss zur Ostumgehung Frankfurts (A 661)
Posch: Erster Schritt zum Lückenschluss ist gemacht
Der ca. 2,2 km lange Autobahnabschnitt wird als dringend erforderlicher LückenÂschluss die A 66 mit der Ostumgehung Frankfurt (A 661) verbinden. Zentraler Bestandteil ist der ca. 1.100 m lange Riederwaldtunnel im Korridor der Straße "Am Erlenbruch". Mit dem Bau des Tunnels werden die innerstädtischen Straßen Frankfurts in einem erheblichen Umfang vom Verkehr entlastet. Die Verkehrsmengen am Riederwald werden sich nach der Fertigstellung der Maßnahme um die Hälfte auf ca. 13.000 Kfz reduzieren. Im Tunnel selbst müsse für das Jahr 2015 mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von 86.000 Kraftfahrzeugen pro Tag gerechnet werden. Im Osten wird über die geplante Anschlussstelle "Borsigallee", die die heutige Anschlussstelle Bergen-Enkheim ersetzt, das städtische Straßennetz angebunden. Der Tunnel selbst besteht aus zwei Röhren mit jeweils drei FahrÂstreifen pro Richtung ohne Seitenstreifen.
Wegen der geringen Tiefenlage muss der Riederwaldtunnel in einer offenen Baugrube hergestellt werden. Der Verkehr wird jedoch während der Bauzeit mit geringen Einschränkungen aufrechterhalten werden. Das Bauwerk selbst wird mit Entlüftungsanlagen sowie automatischen Brandmeldeanlagen und weiteren Sicherheitseinrichtungen nach den aktuellen geltenden Anforderungen und Vorschriften ausgestattet.
Mit dem Erdaushub des Tunnels werden an der A 5 in Frankfurt am Main und an der B 3 in Bad Vilbel Erdwälle mit einer Gesamtlänge von 5 km als Seitenablagerungen hergestellt, die auch eine Lärmschutzfunktion erfüllen.
Durch den Bau von Lärmschutzwänden werden die Wohn- und Kleingartengebiete, die Schulen, Kindertagesstätten und Naherholungsgebiete weitgehend geschützt.
Zusätzlich wird die derzeit nur teilweise vorhandene Ostumgehung Frankfurt im Zuge der A 661 vervollständigt. In den Bau der noch fehlenden westlichen Richtungsfahrbahn zwischen der Anschlussstelle "Frankfurt Friedberger Landstraße" und der Anschlussstelle "Frankfurt Ost" werden ca. 36 Mio. Euro investiert.
Ein am Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel anhängiges Gerichtsverfahren ist derzeit zwecks Prüfung, ob eine Verschiebung des Tunnels nach Süden im Bereich der Haenisch- und der Flinschstraße um sechs Meter möglich sei, ausgesetzt. Diese Prüfung wurde kürzlich mit dem Ergebnis, dass eine Verschiebung prinzipiell machbar ist, abgeschlossen. Derzeit werden im Amt für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt die notwendigen Planunterlagen erarbeitet. Unabhängig vom Fortgang des Gerichtsverfahrens können nun die bauvorbereitenden Arbeiten beginnen. Der zur Erlangung des Baurechtes notwendige Planfestellungsbeschluss stammt vom 06.02.2007. Die Zusage der Bundesregierung für die Finanzierung dieses Projektes erfolgte im Dezember 2008.
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Datum: 23.09.2009 - 17:18 Uhr
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