Besser arbeiten mit der richtigen Beleuchtung
ID: 122676
Besser arbeiten mit der richtigen Beleuchtung
"Die richtige Beleuchtung hilft, Stolper- und Rutschgefahren frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Darüber hinaus hat Licht einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter", sagt Gerold Soestmeyer, Leiter des Fachausschusses Beleuchtung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Eine gute Beleuchtung trägt dazu bei, die Augen zu schonen, vorzeitiger Ermüdung vorzubeugen und die Aufmerksamkeit zu erhalten. Dabei sollte die Beleuchtung auf die jeweilige Arbeit abgestimmt werden.
"Man sollte bei der Beleuchtung der Arbeitsplätze auch beachten, dass die Sehkraft mit zunehmendem Alter nachlässt und damit die Anforderungen an die Beleuchtung steigen. Das betrifft sowohl die Beleuchtungsstärke als auch die Blendungsbegrenzung", so Soestmeyer weiter.
Die richtige Beleuchtung hängt von mehreren Faktoren ab. Optimal ist ausreichendes Tageslicht an allen Arbeitsplätzen. Ist dies nicht möglich, sollten die Lichtverhältnisse mittels künstlicher Lichtquellen verbessert werden. Dabei spielen Art und Dauer der Tätigkeit, das individuelle Sehvermögen und das Alter des Beschäftigten eine Rolle.
Weniger Unfälle durch gutes Licht
In Arbeitsbereichen sollte die Beleuchtungsstärke grundsätzlich nicht unter 200 Lux liegen. Bei besonderen Gefährdungen wie Umgang mit spitzen, scharfen, sich bewegenden oder heißen Gegenständen sollte die Beleuchtungsstärke mindestens 300 Lux bis 500 Lux betragen, um Unfallgefahren zu vermeiden.
Im Allgemeinen gilt eine Arbeitsstätte als gut beleuchtet wenn:
- alle Arbeitsbereiche, Verkehrswege und Pausenräume ausreichend beleuchtet sind
- in Arbeitsbereichen mit besonderen Sehaufgaben (zum Beispiel sehr feine Montagearbeiten, Qualitätskontrolle, Büroarbeit) je nach Art der Tätigkeit Beleuchtungsstärken von 500 Lux bis 1500 Lux erreicht werden
- die Helligkeitsverteilung in den Räumen ausgewogen ist (Decke und Wände sollten möglichst hell sein)
- störende Blendung und Schatten vermieden werden
- Lampen mit einer geeigneten Lichtfarbe und guter Farbwiedergabe verwendet werden (damit zum Beispiel Sicherheitsfarben erkannt werden).
Weiterführende Informationen enthält die BG-Regel "Natürliche und künstliche Beleuchtung von Arbeitsstätten" (BGR 131-1 und 2). Erhältlich ist die BG-Regel beim zuständigen Unfallversicherungsträger oder im Internet unter www.arbeitssicherheit.de
Ein Pressebild zur Meldung finden Sie in der DGUV-Bilddatenbank: www.dguv.de/bilddatenbank (Suchwort: "Beleuchtung")
Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.09.2009 - 13:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 122676
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 457 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Besser arbeiten mit der richtigen Beleuchtung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - DGUV (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Endlich Feierabend! Zeit, um auszuruhen, mit Freunden und Familie zusammen zu sein und den Hobbys nachzugehen. Aber gelingt es Berufstätigen, sich im Feierabend ausreichend von ihrem Arbeitstag zu erholen? Die gute Nachricht: Fast zwei Drittel aller Befragten (62 Prozent) antworteten darauf in ei
Wandel der Arbeitswelt birgt Chancen und Risiken ...
Kommentar zum Grünbuch "Arbeiten 4.0" des Bundesarbeitsministeriums veröffentlicht Der Wandel der Arbeitswelt birgt aus Sicht der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Chancen und Risiken für Arbeitsschutz und soziale Sicherheit. Das geht aus einem Kommentar zum Grünbuch "A
Nationale Präventionskonferenz konstituiert sich ...
Heute hat sich die Nationale Präventionskonferenz (NPK) als Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Spitzenorganisationen von Kranken-, Unfall-, Renten- und Pflegeversicherung konstituiert. Damit ist auch der Startschuss für eine nationale Präventionsstrategie gefallen, die von diesem neu gegründ
Weitere Mitteilungen von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - DGUV
Perspektiven für die Versicherten und Patienten nach der Bundestagswahl ...
> Lediglich eine modifizierte Ausrichtung der Gesundheitspolitik ist nach der Bundestagswahl durch die neuen Koalitionspartner zu erwarten, aber kein radikaler Wandel der Entwicklung zu Gunsten der Versicherten und Patienten. Gründe dafür sind das schon jetzt bekannte Finanzloch im Gesundheits
Berufsanfänger und Senioren vernachlässigen unabhängige Finanzberatung ...
Mit circa 30 Jahren verdienen viele Berufstätige ausreichend, um erstmals etwas beiseite legen zu können. Dabei suchen sie fachkundigen Rat: 52 Prozent der deutschen Finanz- und Versicherungsmakler geben an, dass Kunden von Anfang 30 bis Mitte 40 sie überdurchschnittlich oft kontaktieren. Dass di
Deutsche Telekom erneut im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) gelistet ...
tmals Branchenprimus ("sector leader") - Fortschritte der Telekom im Datenschutz besonders ausgezeichnet Die Deutsche Telekom qualifizierte sich auch dieses Jahr wiederholt für die renommiertesten Nachhaltigkeitsindizes "Dow Jones Sustainability Index World" und "Dow J
Neuer Ratgeber: Wie Kunden die Kosten der Vermögensberatung reduzieren können ...
Zürich, 29.09.2009. Mit relativ einfachen Mitteln können Kunden von Vermögensberatern und Privatbanken ihre Kosten der Vermögensverwaltung deutlich reduzieren. Pro Jahr sollten die Kosten nie den Betrag von 1% des angelegten Vermögens übersteigen. Dies ist ein zentrales Resultat des neuen Ratg




