Stilles Factoring - „Der Kunde muss nicht alles wissen“

Stilles Factoring - „Der Kunde muss nicht alles wissen“

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Eine besondere Variante des Factorings ermöglicht es dem Unternehmer sich diskret Liquidität zu beschaffen. Doch was sollte er dabei unbedingt beachten?



Kokot & Kramsmeyer Liquiditätsmanagement GbRKokot & Kramsmeyer Liquiditätsmanagement GbR

(firmenpresse) - Durch die internationale Finanzkrise gestaltet sich die herkömmliche Kapitalbeschaffung auch für mittelständische Unternehmen zunehmend schwieriger. Die dringend benötigte Liquidität für Wachstum und das operative Geschäft fehlt oftmals. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, suchen mittelständische Unternehmen verstärkt nach Alternativen zur klassischen Bankfinanzierung. Eine hervorragende Möglichkeit offene Forderungen in Liquidität umzuwandeln, bietet das Factoring an.

Stilles Factoring als Sonderform

In der Grundform wird das Factoring im offenen Verfahren eingesetzt. Das heißt der Forderungsverkauf wird dem Kunden (Debitor) mitgeteilt. Der Kunde überweist den Rechnungsbetrag nach Ablauf des Zahlungsziels an die Factoringgesellschaft.

Bei der Sonderform des Factorings, dem Stillen Factoring, werden die Debitoren über die Forderungsabtretung nicht informiert. Für den Kunden ist die Forderungsabtretung nicht ersichtlich. Er überweist wie bisher auf das Konto des Rechnungstellers. Und gerade dieser Umstand macht diese Finanzierungsform für Unternehmen interessant. Auf diese Weise können sich Unternehmen diskret aus den Liquiditätsengpässen befreien.
Der Ablauf ist denkbar einfach. Der Kunde verkauft seine Rechnungen an den Refinanzierer und erhält dafür zwischen 80 - 96 Prozent des Rechnungsbetrages innerhalb von 24 Stunden ausgezahlt", erläutert Dipl.-Kfm. Matthias Kokot, Geschäftsführer der K & K Liquiditätsmanagement GbR die Vorgehensweise. „Den Rest abzüglich einer Gebühr erhält er, wenn sein Kunde (Debitor) bezahlt hat". Factoring-Kunden sind so dauerhaft liquide und können zum Beispiel Einkaufsvorteile durch den Einsatz von Skonti realisieren. Das ist für viele kleine und mittelständische Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe der Hauptgrund für den Einsatz von Factoring. Sie können zudem ihren Kunden längere Zahlungsziele einräumen, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Mit dem Ankauf der Forderung übernimmt der Refinanzierer auch das Forderungsausfallrisiko.



Mittelständler, wie zum Beispiel, Handwerker, Baunebengewerbe, IT-Unternehmen oder auch Großhändler schätzen diese Sicherheit, denn schnell kann eine unbezahlte Rechnung durch einen Debitor die Existenz des Unternehmens gefährden. Die Auslagerung des Debitorenmanagements spart Factoring-Kunden Zeit und Geld und ist gerade für kleinere Unternehmen eine echte Entlastung.

Der Refinanzierer übernimmt auf Wunsch die Debitorenbuchhaltung und das oft ungeliebte Mahnwesen. Unternehmen, die Factoring nutzen, können sich so voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Wer ist der Richtige Partner?

Ist die Entscheidung über die Einrichtung eines Factorings gefallen, stehen die meisten Unternehmer vor dem Problem der Wahl des richtigen Factoringpartners. Die Vielfältigkeit der angebotenen Gebührenmodelle der Factoringgesellschaften -Prämienunterschiede bis zu 300 Prozent- erschweren oftmals die Vergleichbarkeit der einzelnen Factoringangebote erheblich.

Dabei sollte die Wahl nicht ausschließlich anhand betriebswirtschaftlicher Aspekte getroffen werden. Der Service und die Begleitung durch einen erfahrenen Factoringspezialisten erspart in der Regel viel Arbeit und sorgt dafür, dass es nicht zur Ablehnung der gewünschten Factoringfinanzierung kommt. Die Voraussetzung dafür ist stets, dass keine Negativmerkmale beim antragstellenden Unternehmen vorliegen. Wird nämlich eine Factoringanfrage abgelehnt, so kann eine neue Anfrage beim betreffenden Refinanzierer oftmals erst nach Ablauf von 12 Monaten gestellt werden. Für einige Branchen, für die ohnehin nur eine eingeschränkte Anzahl von Factoringgesellschaften geeignete Lösungen anbieten, verschließt sich somit für eine lange Zeit der Zugang zur Liquidität.

Als erfahrener Factoringdienstleister unterstützten wir Sie gerne bei der Findung der richtigen Factoringlösung. In Ihrem Auftrag selektieren wir aus einem Pool von 28 Refinanzierern, entsprechend Ihrer Branche, Ihres Umsatzes und betrieblicher Parameter, die besten Anbieter. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir anschließend eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Factoringlösung.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Unternehmensinfo:
Kokot & Kramsmeyer Liquiditätsmanagement GbR ist ein Beratungsunternehmen für kleine und mittelständische Unternehmen. Wir finanzieren Unternehmenswachstum und blicken stolz auf über 400 deutschlandweit erfolgreich abgeschlossene Projekte zurück. Beim Factoring bedienen wir uns eines Pools von 28 Refinanzierern. Unsere Refinanzierer sind ausschließlich Voll- oder Landesbanken (somit sollte die Refinanzierung jederzeit zu 100 % gesichert sein).

Unsere Dienstleistungen:
Stilles Factoring, Teil-Stilles Factoring, Offenes Full Service Factoring, Inhouse Factoring, Reverse Factoring (Einkaufsfactoring, ab ca. 10 Mio. € Jahresumsatz), Ausschnittsfactoring (ausgesuchte Debitoren kommen ins Factoring), Factoring von Einzelrechnungen, Unechtes Factoring (Forderungen, die nicht rückversichert sind, werden nur vorfinanziert),VOB - Factoring für Handwerk und das Baunebengewerbe, IT-Factoring

(PR Dipl.-Kfm. Matthias Kokot)



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Ansprechpartner. Dipl.-Kfm. Matthias Kokot
Warendorfer Str. 63
59302 Oelde
Tel: 0 25 22 63 00 73
Fax: 025 22 63 00 103
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Datum: 27.11.2009 - 16:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Telefon: 02522 630073

Kategorie:

Finanzwesen


Meldungsart: Finanzinformation
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Freigabedatum: 27.11.2009

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