Wachstumsmotor brummt in den USA und in China
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Mit Sorgen betrachtet Ohoven insbesondere die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem jetzigen schlappen Wirtschaftswachstum sei kein Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu erwarten; eher eine Bewegung hin zu der magischen 5-Millionen-Grenze. Bereits gegenüber dem Expresse http://www.express.de hatte der Düsseldorfer Geschäftsmann gewarnt, die Wirtschaft müsse um mindestens zwei Prozent wachsen, damit der "Jobmotor überhaupt anspringt". Ein höheres Wirtschaftswachstum müsse auch in Deutschland als Ziel definiert werden. Nötig sei eine radikale Senkung der Lohnzusatzkosten. "Wenn weiterhin Stillstand herrscht und Status-Quo-Denken, dann kann es mit Deutschland nicht aufwärts gehen. Bleibt alles beim Alten, dann wird selbst das jetzt prophezeite Wachstum von 1,5 Prozent allenfalls Wunschdenken", so Ohoven.
Andere Länder machen es vor. Der Wachstumsmotor brummt, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. In Deutschland stottert er, weil es Unternehmern schwer gemacht wird, zu investieren und neue Jobs zu schaffen. Die Weltwirtschaft wächst in diesem Jahr immerhin um rund fünf Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit zehn Jahren. In den USA könnten es im nächsten Jahr vier Prozent werden. Und in China gibt es eine orkanartige Entwicklung: Mit zehn Prozent Plus bei der Wirtschaftsleistung liegt das "Reich der Mitte" ganz vorn.
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Datum: 28.10.2004 - 14:11 Uhr
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