Bundesverband Junger Unternehmer kritisiert geplantes Antidiskriminierungsgesetz
ID: 14183
"Dieses Gesetz diskriminiert mittelständische Unternehmer"
Berlin, den 20.11.2004. Auf heftige Kritik stösst die geplante deutsche Umsetzung der EU- Antidiskriminierungsrichtlinie beim Bundesverband Junger Unternehmer (BJU).
"Dieses Gesetz diskriminiert die mittelständischen Unternehmer. Statt Unternehmern mit Bürokratieabbau unter die Arme zu greifen, wird hier ein neues Monster geboren. Unternehmer werden somit in Deutschland noch mehr in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze wird somit verhindert", so die BJU-Bundesvorsitzende Karoline Beck.
Der deutsche Mittelstand hat nach Ansicht des Bundesverbandes Junger Unternehmer die Bedeutung Europas für die deutsche Gesetzgebung noch nicht verstanden. Aktuell belege dies die anstehende, noch striktere Umsetzung der EU Antidiskriminierungsrichtlinie in Deutschland. "Dem deutschen Mittelstand droht hier Gefahr im Verzug. Wir Unternehmer dürfen eine solche Entwicklung in Richtung amerikanischer Verhältnisse nicht verschlafen. Dem Wirtschaftsstandort Deutschland ist es nicht zuträglich, wenn sich das Wirtschaftsleben zu einem Minenfeld für die Unternehmer entwickelt", so Beck weiter. Das Gesetz untergrabe nach Ansicht des BJU die geltende Vertragsfreiheit, wonach jeder Unternehmer sich seine Vertragspartner nach eigenen Vorstellungen aussuchen könne. Dies gefährde in erheblichem Masse den Grundsatz der freien Wirtschaft.
Im Bundesverband Junger Unternehmer haben sich rund 2000 junge selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen im Alter bis 40 Jahre zusammengeschlossen. Gegründet wurde der BJU im Jahr 1950. Die Mitglieder des BJU sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens mit mindestens zehn Beschäftigten oder 1 Million Euro Jahresumsatz. Damit repräsentiert der BJU als einziger Verband in Deutschland den selbständigen jungen Mittelstand vom Familienunternehmen bis hin zum Start up.
Bundesverband Junger Unternehmer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nina Massek
massek@bju.de
030/ 30065 441
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: nmassek
Datum: 20.11.2004 - 10:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 14183
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Nina Massek
Stadt:
Berlin
Telefon: 030/30065 441
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: Unternehmensinformationen
Versandart: eMail-Versand
Freigabedatum: 20.11.2004
Diese Pressemitteilung wurde bisher 2570 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesverband Junger Unternehmer kritisiert geplantes Antidiskriminierungsgesetz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BJU (Bundesverband Junger Unternehmer) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von BJU (Bundesverband Junger Unternehmer)
Ehrenamtliche Wasserpegelmesserinnen und innovative Kunststoffe ...
Staatsminister Schnappauf verlieh Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit München - Von den Adelholzener Alpenquellen http://www.adelholzener.de über eine "ehrenamtliche Wasserpegelmesserin" bis hin zum wohl "bedeutendsten Bio-Grosshändler Deutschlands
Marktreport: IT-Störfälle in Unternehmen nehmen zu - Risikomanagement beeinflusst auch Kreditwürdig ...
Stuttgart - Störfälle, die die IT-Sicherheit betreffen, nehmen überdurchschnittlich zu. Das geht aus einem Marktreport hervor, die der Stuttgarter IT-Dienstleister Nextiraone http://www.nextiraone.de vorgelegt hat. Allein im vergangenen Jahr seien weltweit schon rund 700 Millionen IT-Sicherheitsv
OLG-Düsseldorf hebt Bussgeldbescheide gegen Grünen Punkt und BDE auf ...
Konkurrenten des Dualen Systems reagieren gelassen Mainz/Düsseldorf - Das Bundeskartellamt hatte im Januar 2003 gegen DSD, BDE und zwei Entsorgungsbetriebe einen Bussgeldbescheid verhängt, da diese zum Boykott gegen das von der Landbell AG angebotene Entsorgungssystem aufriefen, um den Marktein
AntiVir® erkennt virulente Alternate-Data-Streams ...
AntiVir® erkennt virulente Alternate-Data-Streams H+BEDV Datentechnik GmbH veröffentlicht Update der AntiVir Produkte Tettnang, 18. November 2004 - H+BEDV Datentechnik GmbH, Anbieter systemübergreifender Business-Security-Solutions, hat im Rahmen seiner Produktpflege die Sicherheit der Ant




