Offener Brief an den deutschen Städtetag hinsichtlich der getrennten Aufgabenwahrnehmung
Betreff: Neuregelung des SGB II – Befürwortung von A2LL als Fachverfahren birgt enorme Risiken
Firmenlogo(firmenpresse) - Sehr geehrte Damen und Herren,
von Ihren Mitgliedern haben wir in den letzten Wochen verstärkt gehört, dass der Deutsche Städtetag eine Nutzung von A2LL, der Software der Bundesagentur für Arbeit, als Fachverfahren für die Reform des SGB II befürwortet. Mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen belegen, dass diese Empfehlung ein hohes Risiko für Ihre Mitglieder beinhaltet, und dass es deutlich sicherere Alternativen gibt.
So soll die dazu nötige Version von A2LL mit der Versionsnummer P03 erst am 15. November 2010 fertig gestellt werden. Sie können dies selbst durch Überprüfung des zugehörigen Veröffentlichungspapiers zu dieser Version sehen. Zudem gibt es bislang unveröffentlichte Aussagen, denen zu Folge der Druck von Bescheiden wohl möglich sein wird. Damit verbleiben lediglich 40 Tage bis zum Stichtag Anfang 2011. Sollten also Fehler vorliegen, können diese kaum in diesem Zeitraum ausgebessert werden. Das Risiko, dass Leistungsempfänger im Januar 2011 also keine oder verzögerte Leistungen erhalten, inklusive der damit verbundenen Klagen gegen die zuständigen Träger (im Falle der Kosten der Unterkunft sind dies Ihre Mitglieder), ist enorm hoch.
Hinzu kommt, dass das Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales klar feststellt, dass seitens der Kommunen keinerlei Einfluss auf die Entwicklung, Ausbesserung oder Nachbesserung von Software der Bundesagentur genommen werden darf.
Wir halten es daher für unverantwortlich, den Städten zu empfehlen, dieses Risiko einzugehen. Hinzu kommen viele weitere Bedenken, die wir Ihnen als Argumentationspapier auf unserer Homepage zur Verfügung stellen. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Empfehlung zu überdenken, und stattdessen die Schaffung der IT-Infrastruktur in die Verantwortung der Kommunen zu übergeben, die damit deutlich risikofreier und zeitnaher handeln können.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
INFOsys Kommunal GmbH entwickelt und vertreibt bereits seit 1993 Windows-basierte Softwarelösungen für das Sozialwesen.
Neben Programmentwicklung und Vertrieb bietet INFOsys Kommunal auch technischen Support, kundenspezifische Programmierleistungen, intensive Anwenderbetreuung und Schulungen an. Unsere langjährige fachliche Erfahrung, verbunden mit hoher Programmierkompetenz, sorgen für hochmoderne, funktionssichere und praxisnahe Lösungen. Über 200 Kommunen und Landkreise verschiedenster Größe und Struktur in ganz Deutschland setzen heute erfolgreich unsere Sozialamtslösung Care ein.
Mit der brandneuen Lösung Care4, die speziell im Hinblick auf die neuen Leistungen wie SGB II, SGB XII etc. und die dadurch notwendigen neuen Strukturen von Grund auf völlig neu entwickelt wurde, verfügt INFOsys Kommunal über das wohl modernste, innovativste und zukunftssicherste Werkzeug für die Bewältigung aller anfallenden Arbeiten in Sozialämtern, Wohngeldstellen und Jobcentern beliebiger Größe.
Darüberhinaus gibt es eine spezielle Version von Care4 für Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünfte und jetzt auch für Kindertagesstätten. Weitergehende Informationen sind über unser Kontaktformular verfügbar. Durch unsere Partnerschaft mit der Münsteraner Firma GEBIT sind wir zudem in der Lage, auch Lösungen für den Bereich der Jugendämter anbieten zu können.
Referenzkunden sind u.a. die Städte Frankfurt am Main, Norderstedt und Wolfsburg.
INFOsys Kommunal GmbH
Im Teich 11
66459 Kirkel-Limbach
Ansprechpartner: Jan Hoßfeld
Tel: 06841/984870
Fax: 06841/9848750
E-Mail: info(at)infosys-kommunal.de
Web: http://www.infosys-kommunal.de
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Datum: 17.12.2009 - 15:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 146724
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jan Hoßfeld
Stadt:
Kirkel-Limbach
Telefon: 06841/984870
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 17.12.2009
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