Wintersport: Auf der Piste an den Mundschutz denken
ID: 156002
Brandenburgische Zahnärzte raten zu Unfallvorsorge
Gerade in den Winterferien nutzen viele die Gelegenheit für einen Skiurlaub. Ob rodeln oder mit dem Snowboard die Piste runterfahren: Das Risiko eines Unfalls oder Zusammenstoßes ist groß. "Damit der Ausflug in den Schnee keine unangenehmen Folgen hat, empfehle ich den Freizeitsportlern neben dem Helm einen Mundschutz. Dieser verhindert den Verlust eines Zahnes oder sogar ganzer Teile des Gebisses", sagt Dr. Eberhard Steglich, Vizepräsident der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB). Besonders gefährdet bei einem Sturz sind die Schneidezähne. Aber auch durch Füllungen vorbelastete Zähne können schneller Schaden nehmen.
Der Mundschutz fängt die beim Sturz wirkenden Kräfte ab und senkt die Gefahr eines Körperschadens. Er schützt darüber hinaus die Mundschleimhaut und verhindert mögliche Verletzungen, wie die der Lippen, der Zunge oder der Kiefergelenke. "Ratsam ist ein Mundschutz, der vom Zahnarzt beziehungsweise Kieferorthopäden individuell angepasst wird und so jederzeit wieder verwendet werden kann. Wer sich für eine solche Schiene, die keine Kassenleistung ist, interessiert, sollte sich beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden beraten lassen", erläutert Dr. Steglich. Erste Informationen zu verschiedenen Mundschutztypen, die im Tragekomfort unterschiedlich sind, erhalten Interessierte auch in Sportfachgeschäften.
"Der gewählte Mundschutz sollte die Zähne und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer bedecken, dabei aber die Atmung, Kieferstellung und auch Sprache nicht beeinträchtigen", rät der Kieferorthopäde. Ist all das gegeben, steht einem schönen Winterurlaub in den Bergen nichts mehr im Weg.
Mundschutztypen:
Es gibt drei verschiedene Arten des Mundschutzes: die konfektionierte, individuell angepasste und individuell hergestellte Schiene. Diese unterscheiden sich durch ihre Schutzwirkung, die Herstellung sowie den Tragekomfort. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich an seinen Zahnarzt oder Kieferorthopäden wenden. Näheres dazu gibt es auch im ZahnRat 51 auf www.zahnrat.net oder www.zahnrat.eu.
Weitere Informationen für Patienten und Journalisten gibt es im Internet unter www.lzkb.de.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PresseKontakt / Agentur:
Landeszahnärztekammer Brandenburg
Parzellenstraße 94
03046 Cottbus
Pressestelle:
Jana Zadow
Tel.: 0355 - 38148 15
Fax: 0355 - 38148 48
Mobil: 0171 - 47137 08
E-Mail: jzadow(at)lzkb.de
Datum: 26.01.2010 - 09:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 156002
Anzahl Zeichen: 2600
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Anja Saller
Stadt:
Cottbus
Telefon: 0341-8709840
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 26.01.2010
Diese Pressemitteilung wurde bisher 422 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wintersport: Auf der Piste an den Mundschutz denken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Landeszahnärztekammer Brandenburg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Tipp 1: Zähne regelmäßig pflegen. Schon im Baby- und Kleinkindalter gehört Zähneputzen zur Mundhygiene. Bereits die ersten Zähnchen sollen vorsichtig mit einer Baby-Zahnbürste gereinigt werden. Später sollen Kinder ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Kinder-Zah
Sommerurlaub: Entspannter reisen mit gesunden Zähnen ...
Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten die Zähne und der Mundraum – falls noch nicht geschehen – etwa vier Wochen vor Urlaubsbeginn noch einmal vom Hauszahnarzt begutachtet werden. Kariöse Stellen oder Zahnfleischentzündungen können so noch rechtzeitig behandelt werden, sodass sie im
Mit gutem Vorsatz ins neue Jahr: Arzttermine einplanen ...
Eine Diät? Ein neuer Job? Die 26-jährige Anna aus Spremberg stellt – wie viele andere Brandenburger auch – immer im Dezember eine lange Liste an guten Vorsätzen für das neue Jahr auf. Urlaubsplanung, ein Besuch bei der Familie in der Uckermark, Wohnungssuche: 2014 ist schon jetzt gespickt mi
Weitere Mitteilungen von Landeszahnärztekammer Brandenburg
Standard-Handbuch zur Lichtscheu (Photophobie) ...
Lichtempfindlichkeit eines Patienten wird häufig nicht als Photophobie erkannt Das Thema der Photophobie wurde vor der Veröffentlichung des Facharztes für Augenheilkunde, Prof. Dr. Dieter Schmidt, in der ophthalmologischen Literatur wenig beachtet. Schmidt, der von 1974 bis 2004 als Oberarzt an
Beitragserhöhung der Krankenkassen: Zusatzbeitrag muss nicht sein ...
Millionen gesetzlich Krankenversicherte müssen bald mit höheren Beiträgen rechnen. Das ist Ergebnis einer gemeinsamen Pressekonferenz von neun Krankenkassen zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen am Montag in Berlin. An der Veranstaltung waren unter anderem die DAK, drittgrößte Ka
?Weniger Netto vom Brutto? ? Aktuelle Stunde zu Kopfpauschale beantragt ...
Berlin - Hierzu erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer: Wir haben für Donnerstag, 28.01.10, eine Aktuelle Stunde zum Thema "Einstieg in die Kopfpauschale ? weniger Netto vom Brutto für die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung" beantragt. &
Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann: 'Pflegebedürftige und ihre Angehörigen unabhängig und aus einer Hand informieren' ...
Hannover - "Eine Pflegesituation wirft für alle Beteiligten anfangs viele Fragen auf. Mit den Pflegestützpunkten in Niedersachsen informieren wir die Menschen über pflegerische, medizinische und soziale Leistungen trägerunabhängig und aus einer Hand", so Niedersachsens Sozialministe




