Spitzenverbände fordern Anwenderhinweis zur gesenkten Mehrwertsteuer für Hotels - Vorschläge an das BMF decken sich mit VDR-Wünschen

(firmenpresse) - Acht deutsche Spitzenverbände haben sich in der Diskussion um die reduzierte Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen mit ihren Vorschlägen an das Bundesministerium der Finanzen (BMF) gewandt. Die Forderungen decken sich mit denen des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR).
Die Runde der Spitzenverbände wird vertreten durch den Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA), den Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), den Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA), den Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK), den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), den Handelsverband Deutschland – Der Einzelhandel (HDE) sowie durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH).
Das Schreiben appelliert an das BMF, mit einer Handlungsanweisung für Arbeitgeber zeitnah auf die Probleme zu reagieren, die durch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze für Übernachtungs- und Nebenleistungen wie Frühstück oder W-LAN auf deutsche Unternehmen zukommen. „Die Unternehmen brauchen jetzt einen praxisorientierten Anwenderhinweis, um ihren Verwaltungsaufwand und die damit verbundenen Mehrkosten zu minimieren. Der ganze Prozess – von der Buchung bis zur Reisekostenabrechnung – muss deutschlandweit einheitlich geregelt sein, so dass sich die Unternehmen bei der Abrechnung von Geschäftsreisen wieder sicher fühlen“, so Dirk Gerdom, Präsident des deutschen GeschäftsreiseVerbands VDR.
Erster Vorschlag der Spitzenverbände: die sogenannte „Vereinfachungsregelung“ weiter gelten zu lassen. Diese Regelung kommt zum Tragen, wenn Leistungen, die nach dem Normalsatz besteuert werden (z.B. Frühstück und Internetnutzung) in der Hotelrechnung zusammengefasst werden. Werden dieses „Business Package“ und der Übernachtungsanteil getrennt ausgewiesen, ist der vereinfachte Abzug des Pauschbetrages für das Frühstück weiterhin möglich. „Wenn das BMF die Vereinfachungsregelung weiterhin gelten lässt, erleichtert das enorm die internen Prozesse. Über die Reisekostenabrechnung wäre es den Unternehmen dann möglich, ihren Geschäftsreisenden die Frühstückskosten unter Abzug des Pauschbetrages zu erstatten“, erläutert Gerdom die Vorteile auf Unternehmensseite.
Ein zweiter Vorschlag zielt darauf ab, die Arbeitgeberveranlassung zu vereinfachen. Um das Frühstück mit dem jeweils gültigen Sachbezugswert bemessen zu können, müssen nach derzeitigem Stand bestimmte Bedingungen bei der Bestellung erfüllt werden. So muss das Unternehmen die Leistungen per Fax oder als ausgedruckte E-Mail beim Hotel schriftlich bestellen, damit die Leistung als „vom Arbeitgeber veranlasst“ gilt. Dabei reicht es nicht, wenn das Hotel die Bestellung schriftlich bestätigt. „Dieses Vorgehen ist nicht praxisnah und bedeutet zusätzliche Kosten für die Unternehmen. Es muss ausreichen, wenn die Bestellung im Namen des Unternehmens erfolgt, auch wenn der Reisende die Leistung selbst bucht“, so VDR-Präsident Gerdom.
Frankfurt am Main, den 28. Januar 2010Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
vdr
verband-deutsches-reisemanagement-e-v
geschaeftsreisen
business-travel-management
mehrwertsteuer
mehrwertsteuersenkung
senkung
hotel
steuer
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) vertritt die Interessen deutscher Wirtschaftsunternehmen hinsichtlich der Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für Geschäftsreisen und Mobilität. Er setzt sich ein für effiziente, wirtschaftliche, sichere, ungehinderte, weltweite Reisemöglichkeiten für Unternehmen. Mit seinen über 500 Mitgliedsunternehmen steht er für einen Gesamtumsatz im Geschäftsreisebereich von jährlich mehr als zehn Milliarden Euro.
Julia Anna Eckert
VDR-Kommunikation
Verband Deutsches Reisemanagement e. V.
Darmstädter Landstraße 125
60589 Frankfurt/Main
Tel. 069 69 52 29 33
Fax 069 69 52 29 29
E-Mail: eckert(at)vdr-service.de
Internet: www.vdr-service.de
Julia Anna Eckert
VDR-Kommunikation
Verband Deutsches Reisemanagement e. V.
Darmstädter Landstraße 125
60589 Frankfurt/Main
Tel. 069 69 52 29 33
Fax 069 69 52 29 29
E-Mail: eckert(at)vdr-service.de
Internet: www.vdr-service.de
Datum: 28.01.2010 - 16:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 157103
Anzahl Zeichen: 3137
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Julia Eckert
Stadt:
Frankfurt/Main
Telefon: 069-69522933
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 566 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Spitzenverbände fordern Anwenderhinweis zur gesenkten Mehrwertsteuer für Hotels - Vorschläge an das BMF decken sich mit VDR-Wünschen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Frankfurt am Main, 21. Mai 2015: "Wir begrüßen die Schlichtungsgespräche sehr. Alle Parteien sollten sich jetzt dafür einsetzen, dass sich Reisende und die deutsche Wirtschaft zukünftig wieder auf die Bahn verlassen können. Immerhin haben Geschäftsreisen mit rund 9,2 Mrd. Euro einen erhe
VDR fordert Schlichtung im Tarifkonflikt der Deutschen Bahn ...
Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) fordert eine unverzügliche Schlichtung im Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft der Lokführer und der Deutschen Bahn und das Aussetzen der geplanten Arbeitsniederlegungen. "Die hohe Zahl der Streiks und die Länge des für diese Woche angekündigt
VDR richtet sich stärker politisch aus ...
Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) hat während der Frühjahrstagung für Geschäftsreise- und Mobilitäts-Management in Wiesbaden die strategische Ausrichtung für die Zukunft vorgestellt: Der deutsche GeschäftsreiseVerband wird sich stärker politisch für eine ganzheitliche Mobilität e
Weitere Mitteilungen von Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
Nahles: Bundesregierung an kleiner Kopfpauschale komplett gescheitert ...
Zur Diskussion um die Erhebung von Zusatzbeiträgen durch einige gesetzliche Krankenkassen erklärt die Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles: Die Bundesregierung bietet ein erbärmliches Schauspiel an Selbstverleugnung und Verantwortungslosigkeit. Die Zusatzbeiträge sind die Zusatzbeiträ
Tischlein-deck-dich fuer die Hoteliers - Knueppel-aus-dem-Sack fuer die Arbeitnehmer ...
Zu der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Januar 2010 erklaert die arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme: Auch zum Jahresbeginn kann Bundeskanzlerin Merkel erneut von den arbeitsmarktpolitischen Erfolgen des bis vor kurzem sozialdemokratisch gefuehrt
Versprechen des Aussiedlerbeauftragten der CDU sind nicht viel wert ...
Anlaesslich der heutigen Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages erklaert der Sprecher der Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Bundestagsfraktion Klaus Hagemann: Die SPD-Bundestagsfraktion hat heute im Petitionsausschuss am Beispiel einer aktuellen Petition auf das Schicksal von
Arbeitsmarkt wird immer prekärer ...
"Die neuen Arbeitsmarktzahlen sind nicht die ganze Wahrheit. Sie blenden aus, dass der Wandel hin zu prekären Beschäftigungsverhältnissen sich im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise massiv verstärkt. Vollzeitarbeitsplätze werden zunehmend durch Teilzeit- und Minijobs ersetzt", kri




