Jahresbericht des Gemeinsamen Krebsregisters erschienen
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Jahresbericht des Gemeinsamen Krebsregisters erschienen
Inhaltlich völlig überarbeitet ist der aktuelle Jahresbericht des Gemeinsamen Krebsregisters (GKR) der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen erschienen. Unter dem Titel "Krebsinzidenz und Krebsmortalität 2005-2006" enthält der Bericht für 21 Krebsarten und für Krebs insgesamt die wichtigsten epidemiologischen Kenngrößen zu Inzidenz (Erkrankungshäufigkeit) und Mortalität (Sterberate).
In der Printversion des Jahresberichtes werden nach einem einheitlichen Schema auf jeweils sechs Seiten in Text-, Tabellen- und Grafikform neben Angaben zu Häufigkeiten und Trends jeder Krebsart auch Auswertungen zur Stadienverteilung, zum Erkrankungsrisiko und zur Primärtherapie aufbereitet. Ergänzt wird dies durch umfangreiches Tabellen- und Kartenmaterial auf Kreisebene sowie Angaben zur Krebssterblichkeit. Die im Internet verfügbare PDF-Version des Berichtes enthält zusätzlich einen Anhang mit detaillierten Neuerkrankungs- und Sterbezahlen.
In Sachsen-Anhalt sind im Berichtszeitraum 2005-2006 jährlich etwa 7.200 Männer und 6.000 Frauen neu an Krebs erkrankt. Hinzu kommen etwa 1.700 Fälle von epithelialem Hautkrebs. Somit wurden insgesamt mehr als 14.900 neue Krebserkrankungen im GKR für das Land Sachsen-Anhalt dokumentiert. Die häufigste Krebsneuerkrankung ist bei Männern Prostatakrebs mit einem Anteil von 22% aller Krebsneuerkrankungen und bei Frauen Brustkrebs mit einem Anteil von 26%.
Einzelexemplare des Jahresberichtes können als Broschüre in der Registerstelle des GKR bestellt werden. In elektronischer Form stehen der Jahresbericht und der Anhang auf den Internetseiten des GKR unter
www.berlin.de/gkr/publikationen/jahresberichtezum Download bereit.
Daten von Sachsen-Anhalt sind jetzt auch im neuen interaktiven Krebs-Atlas der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID) im Internet unter www.gekid.deverfügbar.
Analysen und Vergleiche auf Ebene der Bundesländer, die so bisher nicht möglich waren, sind nun auf einfachem Wege verfügbar. So treten zum Beispiel Brustkrebsneuerkrankungen im Osten Deutschlands weniger häufig auf als im Westen. Auch für andere Tumoren wie Lungenkrebs oder Tumoren des Mund und Rachenraums zeigen sich Unterschiede in den dokumentierten Erkrankungshäufigkeiten.
Für 25 einzelne Tumorarten sind Fallzahlen und Raten von Neuerkrankungen aus den Jahren 2000 bis 2006 in Karten- und Tabellenform sowie im zeitlichen Verlauf dargestellt. Zur orientierenden Einordnung hat die GEKID einen Vergleichsstandard für Deutschland hochgerechnet. Ergänzend werden Daten zur Krebssterblichkeit auf Basis der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts präsentiert.
Für weitere Informationen sowie Rückfragen zum Gemeinsamen Krebsregister wenden Sie sich bitte an Herrn Roland Stabenow, Leiter der Registerstelle des GKR, Tel: 56581-410, E-mail: roland.stabenow@gkr.berlin.de .
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des Landes Sachsen-Anhalt
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Datum: 19.03.2010 - 17:47 Uhr
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