Umfrage zur Arzneimittelreform - Angst vor Arbeitsplatz-Verlust in der Pharmabranche
Köln, 29. April 2010 – Gesundheitsminister Philipp Rösler bekommt aktuell heftigen Gegenwind. Sein Sparpaket zur Arzneimittelversorgung sorgt in der Pharmabranche seit Ende März für erheblichen Widerstand. Zu den größten Befürchtungen zählt der Verlust von Arbeitsplätzen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
Weiterhin wurden die Befragten gebeten, den Fairness-Faktor der üblichen Reform-Instrumente einzuschätzen. Die große Mehrheit von 62 Prozent sprechen sich für das Verfahren der Kosten-Nutzen-Bewertung als fairstes Instrument zur Reformierung der Arzneimittelpreise aus. Nur 16 Prozent entscheiden sich für Festbeträge und für 12 Prozent stellen die Rabattverträge eine Option dar.
Auch das Engagement der Verbände im Hinblick auf die Diskussion um die neuen Reformvorhaben wurde bewertet, die Befragten schienen zu gleichen Teilen zufrieden und unzufrieden. So zeigen sich 33 Prozent der Mitglieder des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) einverstanden mit dessen Aktivitäten während sich 30 Prozent mehr Engagement wünschen. Ähnlich ausgewogen fällt die Bewertung der Mitglieder des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland (vfa) aus, 36 Prozent positive Stimmen standen 39 Prozent negativen Stimmen gegenüber.
Die von der DocCheck Market Research durchgeführte Umfrage wurde von der antwerpes ag in Auftrag gegeben und kann unter presse@antwerpes.de angefordert werden.
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Datum: 29.04.2010 - 17:00 Uhr
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Freigabedatum: 29.04.2010
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