Blitzumfrage des BVMW - Pflichtrente für Mittelständler könnte Insolvenzwelle auslösen
ID: 19606
Die Tragweite einer möglichen Ausweitung der Versicherungspflicht über den Einzelfall hinaus hat der BVMW in einer Blitzumfrage ermittelt. Danach wären von den mehr als 1.000 befragten mittelständischen Unternehmern 66 Prozent von der Entscheidung des Bundessozialgerichts betroffen. Dabei kämen auf ein knappes Viertel der Geschäftsführer (23 Prozent) rückwirkende Beitragszahlungen von mehr als 60.000 Euro zu. Weitere 18 Prozent bleiben mit bis zu 60.000 Euro knapp darunter; 19 Prozent der Unternehmer müssten bis zu 40.000 Euro aufbringen. Immerhin noch elf Prozent müssten mit Nachforderungen bis zu einer Höhe von 20.000 Euro rechnen, so das Ergebnis der BVMW-Stichprobe.
"Wenn die Unternehmer zusätzlich zu ihrer privaten Altersvorsorge diese Summen an die Rentenkassen entrichten müssten, würde dies für Tausende GmbH das Aus bedeuten", warnte der Mittelstandspräsident. In der Umfrag gaben 31 Prozent der Geschäftsführer an, dass sie bei einer Rentennachzahlung Insolvenz anmelden müssten. Weitere 20 Prozent könnten die Summe nur durch einen Kredit finanzieren. "Damit das Überleben dieser Unternehmen gesichert ist, bedarf es jetzt einer definitiven Klarstellung durch die Politik", betonte Ohoven.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 07.04.2006 - 12:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 19606
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Nicolaus Gläsner
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: bitte
Versandart: bitte
Freigabedatum: 07.04.2006
Diese Pressemitteilung wurde bisher 800 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Blitzumfrage des BVMW - Pflichtrente für Mittelständler könnte Insolvenzwelle auslösen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Gleiches Recht für alle - das neue ADG bzw. allgmeine Gleichbehandlungsgesetz ...
"Du bist Deutschland - Wir sind Deutschland - Du bist Europa - Wir sind Europa". Schnell wird einem ganz deutlich, dass nationale Grenzen verschwimmen, sich verschiedene Kulturen vermischen und Europa zusammenwächst. Multikulti mit allen Vorzügen, aber auch mit allen Herausforderungen. G
Das Antidiskriminierungsgesetz (ADG) bzw. allgmeines Gleichbehandlungsgestz - zw. Vogelgrippe u. WM ...
Die Fussballweltmeisterschaft als Jobmotor, der erst kurz zurückliegende Regierungswechsel als Hoffnungsschimmer und die Torwartfrage als Grundsatzfrage. Da erscheinen Themen wie die Vogelgrippe oder Integrationsprobleme wie die unerwünschten Nebenwirkungen auf einem Beipackzettel der billigsten M
Oetker als Vorsitzender des Direktoriums bestätigt ...
Bielefelder Unternehmer und langjähriger Förderer der Privatuniversität Witten/Herdecke: "Ich bin immer noch mit Begeisterung hier." Dr. h.c. August Oetker ist vom Direktorium der Privat-Universität Witten/ Herdecke einstimmig für weitere fünf Jahre zum Vorsitzenden gewählt worde
Schwache Inlandsnachfrage ist Achillesferse für den wirtschaftlichen Strukturwandel ...
Bonn/Hannover - Deutschland hat wenig Präsenz bei Spitzentechnologien und bei Dienstleistungen und ist sehr stark bei hochwertigen Technologien. Zu diesem Schluss kommt der Bericht "Zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2006". Die Studie wurde unter Federführung des Nieder




