Forst-Gewerkschaft: 'Grüne Extra-Lungen' bis 2020 - 'Ur-Wald' in Deutschland - 18 mal so groß wie München
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Forst-Gewerkschaft: "Grüne Extra-Lungen" bis 2020 - "Ur-Wald" in Deutschland - 18 mal so groß wie München
Auf einer Fachtagung der Bundesanstalt für Naturschutz wird die IG BAU heute ihre Kriterien für die "Ur-Wald"-Schaffung in den kommenden zehn Jahren präsentieren. So müsse es einen "gesunden Mix über alle Eigentumsformen hinweg" geben - vom Landesforst bis zum Privatwald. Öffentlichen Waldbesitzern - insbesondere den Ländern - komme hier allerdings eine Vorreiterrolle zu. Gleichzeitig sollen stillgelegte Waldareale intensiv beobachtet werden. Hier sei ein Monitoringprogramm notwendig, das das Artenaufkommen, die Waldentwicklung und Faktoren wie die CO2-Bindung erfasse. "Dies ist nur mit Fachkräften machbar - mit grünen Experten, die vom Wald etwas verstehen", so Harald Schaum. Er sprach sich zudem für Programme aus, die die Nutzung von Holzreserven im Privatwald unterstützen. Auch hier müsse jedoch auf den Einsatz von Fachpersonal geachtet werden.
Jörg Herpich
Leiter der Abteilung
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Datum: 20.05.2010 - 15:17 Uhr
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