Streitthema Gesundheitssystem – Lacuna AG sieht Lösungsansatz in Anpassung der Krankenhauskapazitäten
Deutschlands Gesundheitssystem gilt als äußerst ineffizient. Umfassende Reformen in den
USA und in China machen es vor: Kostensenkung bei gleichzeitiger Leistungsoptimierung. In
Deutschland besteht hier noch Handlungsbedarf. Hohes Einsparpotenzial sieht Thomas
Hartauer, Vorstand der Lacuna AG, hier in der deutschen Krankenhauslandschaft: „Ein
Großteil der Gesundheitsausgaben ist auf Krankenhäuser sowie Ärzte zurückzuführen. Auf
Medikamente und medizinische Geräte dagegen entfallen nicht einmal 20% der
Gesundheitskosten.“ Einen Lösungsansatz sehen die Regensburger Marktexperten daher in
der Anpassung der Krankenhauskapazitäten an die tatsächlichen Bedürfnisse.
Deutschland weist im globalen Vergleich die höchste Anzahl an Krankenhausbetten in
Relation zur Bevölkerungszahl auf: Pro 1.000 Einwohner gibt es hier im Durchschnitt 8,3
Betten. Vergleichswerte zeigen die deutlich höhere Bettenanzahl: in der Schweiz liegt der
Durchschnitt bei 5,5 und in China bei 2,4 Betten. Einen weiteren wesentlichen Faktor, der an
dieser Stelle zum Tragen kommt, nennt Dr. Christian Lach, Research-Spezialist im Bereich
Healthcare und Analyst bei Adamant, zuständig für die Lacuna-Gesundheitsfonds: „Mit
steigendem Durchschnittsalter wächst auch der Bedarf nach Krankenhausbetten. Obwohl
aber Deutschland wesentlich mehr Betten zur Verfügung stellt als beispielsweise die Schweiz,
liegt die Lebenserwartung der Schweizer doch deutlich höher als die der Deutschen.“
Konsequenzen: Marktbereinigung der Krankenhauslandschaft
Um langfristig wirtschaftlich rentabel zu sein, müssen Kliniken ihre Effizienz steigern. Derzeit
weisen Krankenhäuser eine relativ stabile ökonomische Lage auf, wurden doch in 2009 rund
3 Mrd. EUR in die Krankenhausförderung investiert. „Diese Subventionen sind auf lange
Sicht rückläufig, so dass eine Anpassung der Krankenhausinfrastruktur dringend notwendig
ist“, so Lach. „Aber Effizienz bedeutet nicht Unmenschlichkeit, ganz im Gegenteil: je
zufriedener die Patienten, umso besser ausgelastet und somit stabiler ist die wirtschaftliche
Situation einer Klinik“, resümiert Lach.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit
Sitz in Deutschland (Regensburg) und der Schweiz (Zürich). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke,
Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds-
und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger
Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren
– zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt
haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes,
unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen
Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht
Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.
Lacuna AG
Thomas Hartauer
T. 0941 99 20 88 0
F. 0941 99 20 88 38
E. hartauer(at)lacuna.de
gemeinsam werben oHG
Kristina Reichmann
T. 040 769 96 97 12
F. 040 769 96 97 66
E. k.reichmann(at)gemeinsam-werben.de
Datum: 25.05.2010 - 17:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 203377
Anzahl Zeichen: 2357
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kristina Reichmann
Stadt:
Hamburg
Telefon: 040 769 96 97 12
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.05.2010
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