Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonierte mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas
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Bundeskanzlerin Angela Merkel telefonierte mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas
Der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, teilt mit:
Bundeskanzlerin Merkel hat in einem Telefonat mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, ihre Bestürzung über den Verlust von Menschenleben infolge der israelischen Militäraktion vor dem Gaza-Streifen zum Ausdruck gebracht. Beide waren sich darin einig, dass entschlossene Schritte zur Deeskalation der Lage erforderlich sind und insbesondere eine umfassende, transparente Untersuchung der Ereignisse erfolgen muss. Die Bundeskanzlerin hat dabei vorgeschlagen, dass sich Vertreter des Nahost-Quartetts, dem die EU, die UNO, Russland und die USA angehören, an der Untersuchung beteiligen. Die beiden Gesprächspartner waren sich auch einig in ihrer Forderung, dass Israel die Grenzen des Gaza-Streifens für humanitäre Hilfsleistungen und den Wiederaufbau öffnen sollte.
Die Bundeskanzlerin hat Präsident Abbas darin bestärkt, im Hinblick auf den Nahost-Friedensprozess mit den indirekten Gesprächen unter amerikanischer Vermittlung fortzufahren.
Präsident Abbas dankte der Bundeskanzlerin für ihre Initiative zur Gründung eines deutsch-palästinensischen Lenkungsausschusses, der erstmals vor zwei Wochen in Berlin unter Leitung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Premierminister Salam Fayyad getagt und eine Reihe von konkreten Ergebnissen erzielt hatte.
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Datum: 04.06.2010 - 14:17 Uhr
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