Unfälle im Ausland: Guter Kfz-Versicherungsschutz im Urlaub unerlässlich
- Ferienbeginn: Mehrheit der Deutschen verreist mit dem eigenen PKW
- Deutsche Urlauber jährlich an mehr als 150.000 Unfällen im Ausland beteiligt
- Auslandsschadenschutz und Schutzbrief bieten zusätzliche Sicherheit

(firmenpresse) - Berlin, 24. Juni 2010 – Die Sommerferien stehen vor der Tür und auch in diesem Jahr verreisen die Bundesbürger vorwiegend auf vier Rädern. Laut ADAC-Reisemonitor bevorzugen 54,7 Prozent das eigene Auto als Transportmittel – auch bei Reisezielen außerhalb der Bundesrepublik. Gleichzeitig haben bis zu 79 Prozent der deutschen Urlauber Angst vor einem Unfall im Ausland, 44 Prozent fürchten eine Panne, so eine aktuelle Studie der GfK-Gruppe im Auftrag der DA Direkt. Und das aus gutem Grund: Deutsche Verkehrsteilnehmer sind jährlich in über 150.000 Unfälle auf ausländischen Straßen verwickelt.
Ist ein Unfall passiert, kommt es vor allem auf einen zuverlässigen Versicherungsschutz an. Denn in den meisten europäischen Ländern gelten in der Kfz-Versicherung Deckungssummen, die nur einen Bruchteil der deutschen Standards darstellen.
„Die Mindestdeckungssummen in der Kfz-Haftpflicht sind in der EU zwar seit einigen Jahren vereinheitlicht, jedoch ist die EU-Richtlinie noch nicht in allen Ländern umsetzt“, erklärt Versicherungsexperte Thorsten Bohg vom unabhängigen Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de). So betragen die Mindestdeckungen bei Sachschäden in Litauen, Griechenland und Irland gerade mal ein Zehntel des deutschen Standards. Noch niedriger sind die Haftungsgrenzen außerhalb der EU – zum Beispiel in der Türkei.
Auf der sicheren Seite ist man in diesem Fall mit einer Auslandsschadenschutzpolice. Diese ist in manchen Kfz-Haftpflichtversicherungen bereits enthalten oder kann bei anderen für wenige Euro im Monat zusätzlich abgeschlossen werden. Der Auslandsschadenschutz garantiert bei einem nicht selbst verschuldeten Unfall im Ausland Leistungen nach deutschem Recht und Standard.
„Sinnvollen Schutz bietet im Ausland auch ein Schutzbrief“, rät Thorsten Bohg. „Bei Panne oder Unfall wird damit sofort Hilfe geleistet.“ Der Schutzbrief übernimmt in der Regel die Kosten für Abschleppen oder Unterstellung des Fahrzeugs, Ersatzwagen oder Rücktransport bei Verletzungen, aber auch den Krankenbesuch und den Arzneimittelversand ins europäische Ausland. Der größte Anbieter von Schutzbriefen ist in Deutschland der ADAC, diese Zusatzleistung kann aber auch über die Kfz-Versicherung abgeschlossen werden.
„Mit auf die Reise sollten auf jeden Fall die Grüne Versicherungskarte und der Europäische Unfallbericht“, so Bohg. „Die Grüne Versicherungskarte ist innerhalb der EU nicht mehr Pflicht, dennoch ist es ratsam, sie auch hier mitzuführen“. Die Karte ist kostenlos über den jeweiligen Autoversicherer erhältlich und garantiert den Kfz-Haftpflichtschutz mindestens nach den Bestimmungen des Besuchslandes. Der Europäische Unfallbericht sollte ebenfalls in zweifacher Ausführung im Auto liegen – dieser gewährleistet bei einem Unfall die reibungslose Kommunikation im nicht deutschsprachigen EU-Ausland.
„Rechtzeitig vor dem Urlaub ist es ratsam, den eigenen Kaskoschutz zu überprüfen“, führt Bohg aus. Denn die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung kommt lediglich für Schäden am Fremdfahrzeug auf. „Wer sein Fahrzeug vor Schäden schützen möchte, sollte eine Voll- oder Teilkaskoversicherung erwägen.“ Da die Angebote der Versicherer je nach persönlichem Fahrerprofil und Wagen stark variieren, empfiehlt sich sowohl bei der Kaskoversicherung als auch bei Zusatzleistungen wie Auslandsschutz oder Schutzbrief ein gründlicher Versicherungsvergleich.
Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/autoversicherung) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können Verbraucher schnell und unkompliziert günstige Kfz-Versicherungen vergleichen und auf Wunsch direkt zu einer neuen Versicherung wechseln. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 24.06.2010 - 14:14 Uhr
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Freigabedatum: 24.06.2010
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