Erhöhte Waldbrandgefahr: Rauchern drohen hohe Bußgelder
R+V-Infocenter: Im Sommer generelles Rauchverbot im Wald, in einigen Bundesländern ganzjährig - Waldbrandgefahr aktuell hoch
Rund tausend Mal im Jahr brennt es in den deutschen Wäldern, meist werden die Brände von Menschen verursacht - beispielsweise durch einen glimmenden Zigarettenstummel. Deshalb sind teilweise hohe Bußgelder vorgesehen. So können bereits für das bloße Anzünden einer Zigarette, je nach Region, 80 bis 100 Euro fällig werden, in anderen sogar deutlich mehr. In Berlin sieht das Landeswaldgesetz beispielsweise Strafen von bis zu 50.000 Euro vor. Die Höhe des Bußgeldes hängt hier von einem Wetterindex ab, der Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen bewertet und daraus die Waldbrandgefahr ableitet. Konkret bedeutet das: Wer nach einer langen Trockenperiode wie im Moment im Wald raucht, bezahlt mehr als derjenige, der sich die Zigarette im Regen anzündet. Denn bei trockenem Wetter reicht ein einzelner Funke aus, um einen schweren Waldbrand zu verursachen.
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Datum: 06.07.2010 - 11:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 223000
Anzahl Zeichen: 1596
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Brigitte Römstedt
Stadt:
Wiesbaden
Telefon: 06 11 / 533 - 46 56
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
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