IWB: Neue Bankleitzahlen kosten Unternehmen Milliarden
Bisher leisteten sich die einzelnen europäischen Länder den zweifelhaften Luxus eigener Bankleitzahlen. Damit soll nun bald Schluss sein. Die EU will offenbar bis 2013 ein einheitliches System durchsetzen. Das bringt Vorteile aber auch Nachteile für Kontoinhaber. Zu den Nachteilen zählen die notwendigen Umstellungen für alle Kontoinhaber für den zukünftigen Zahlungsverkehr. Das beginnt bei privaten Kontoinhabern und deren regelmäßigen Zahlungsverpflichtungen, wie zum Beispiel Miet- und Ratenzahlungen. Zu den Vorteilen zählt aber auch für Private unter anderem die vereinfachte Zahlungsabwicklung im europäischen Ausland. Beispiel Ferienwohnung: Wer früher für seine Ferienwohnung in Spanien zur Bezahlung laufender Kosten ein eigenes Konto vor Ort vorhielt, könnte demnächst über nur eine europaweit einsetzbare eigene Kontonummer auch solche Kosten begleichen.
Wenn die EU bis 2013 ihr ehrgeiziges Vorhaben eines einheitlichen Verfahrens von Bankleitzahlen und Kontonummern tatsächlich durchgesetzt haben sollte, fallen alle bis dahin genutzten nationalen Verfahren weg. Dann wäre es vorbei mit den vertrauten Kontonummern und Bankleitzahlen. Es sollen dann die neuen internationalen Formate gelten, diese heißen IBAN und BIC. Die sogenannte IBAN kann europaweit maximal 34 Stellen bekommen, in Deutschland sind es aber voraussichtlich nur 22 Stellen Diese Vereinheitlichung soll den europaweiten Zahlungsverkehr vereinfachen, beschleunigen und damit auch kostengünstiger machen.
Das Institut für Wirtschaftsforschung IWB bestätigt die Effekte der Vereinfachung durch die verbesserte Nutzbarkeit heimischer Bankkonten mit europaweiter Einsetzbarkeit, weist aber gleichzeitig daraufhin, dass viele Unternehmen dennoch weiterhin Konten auch direkt an anderen europäischen Standorten unterhalten müssten, weil über viele dieser Konten mittlerweile auch Kontokorrentkredite im laufenden Geschäftsverkehr in Anspruch genommen würden. Realität werden die Vorschläge der EU aber wohl erst, wenn zuvor auch die Mitgliedsstaaten entsprechende Beschlüsse unterstützen.
(www.iwb-institut.de)
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die wnorg-Nachrichtenagentur ist eine klassische, neutrale, deutschsprachige Nachrichtenagentur. Ihre Aufgabe ist das Erstellen von originären, d. h. selbst recherchierten und verfassten Nachrichten aus seriösen Nachrichtenquellen, eigenen Nachforschungen, Erhebungen und Interviews.
Die wnorg-Nachrichtenagentur stellt die selbstverfassten Nachrichten als Text zur Verfügung. Die Meldungen werden Journalisten und Medien zur Nutzung und Verbreitung zur Verfügung gestellt. Meldungen werden als Kurztext oder als Volltext produziert und zur Verfügung gestellt.
Der Überblick über aktuell verfügbare Themen erfolgt auf der Internetseite www.wnorg-nachrichtenagentur.de. Die Nutzung und Verbreitung durch registrierte Nutzer ist für diese kostenlos.
Die wnorg-Nachrichtenagentur wird vertreten durch den Rechtsträger die Regio Beteiligungen GmbH, Lerchenweg 14, 53909 Zülpich, Amtsgericht Bonn, HRB 14018.
wnorg-nachrichtenagentur
Günter Verstappen
Lerchenweg 14
53909
Zülpich
info(at)wnorg-nachrichtenagentur.de
02252-835609
http://www.wnorg-nachrichtenagentur.de
Datum: 29.07.2010 - 12:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 235062
Anzahl Zeichen: 2500
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Günter Verstappen
Stadt:
Zülpich
Telefon: 02252-835609
Kategorie:
Finanzwesen
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 306 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"IWB: Neue Bankleitzahlen kosten Unternehmen Milliarden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
wnorg-nachrichtenagentur (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hamburg/Baiersbrunn (wnorg) - Es gibt dieses Jahr für viele Bundesbürger gute Gründe, sich über den Urlaub intensiver Gedanken zu machen als sonst. Finanzkrise, Arbeitsüberlastung oder auch ein Partner, der einfach nicht in Urlaub will. Immerhin 44 Prozent der Deutschen befürchten, dass die E
Wachstum bricht ein und Rezessionsgefahr steigt ...
Zülpich/Berlin/Brüssel (wnorg) - Deutschland und Europa sind mehr denn je abhängig vom weltweiten Wirtschaftsklima. Experten vom Institut für Wirtschaftsforschung IWB sehen insbesondere das permanent latente Risiko plötzlich aufflammender internationaler Finanzmarkturbulenzen als Bremsmechanism
Schichtdienst macht häufig krank ...
Köln (wnorg) - Nachtdienste und Schichtarbeit mit unregelmäßigen Arbeitsperioden bringen den Biorhythmus durcheinander und sind gesundheitsschädlich. Wie kann man verhindern, dass der Körper durch Nachtarbeit und Schichtdienst irgendwann schlapp macht? Über drei Millionen Menschen, die laut S
Weitere Mitteilungen von wnorg-nachrichtenagentur
Forum Berufseinstieg - itdesign kooperiert mit der Universität Tübingen ...
Das Forum informierte als Semesterveranstaltung im wöchentlichen Wechsel Studenten der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät über verschiedene Berufsfelder. Jedes Berufsfeld wurde von zwei bis drei ehemaligen Tübinger Studenten repräsentiert, die in einem ähnlichen beruflichen Umfeld tätig s
Erfolgreiches Gautschfest auf dem Münchner Marienplatz ...
Am Freitag den 23.07.2010 feierte die Buchbinderinnung München-Oberbayern ihre traditionelle Freisprech- und Gautschfeier. Auf dem Münchner Marienplatz wurden 30 neue Gesellinen und Gesellen "gegautscht". Das "Gautschen" ist ein 400 Jahre alter Brauch, um den Lehrling "fre
Bankenstresstest beruhigt Politiker nicht ...
Berlin (wnorg) - Alles andere als beruhigt sind Politiker und Experten nach der Bekanntgabe des aktuellen Stresstestes für Banken. Trotz flächendeckender Entwarnung durch die Ergebnisse dieser neuen Analysen hält die Unsicherheit im politischen Berlin an. Zudem wird sich schon bald die spannende
Die Wiederentdeckung der eigenen (Führungs-)Kraft ...
Von welchen Werten lasse ich mich leiten, wenn ich andere leite? Viele Führungskräfte arbeiten intensiv an ihrer persönlichen Reifung und sind auf der Suche nach einem orientierenden Rahmen für ihr Handeln. Die Arbeit mit Spiritualität und persönlichen Einstellungen wird dabei als immer wichti




