Reaktion auf Atom-Appell zeigt Entdemokratisierung der Politik

Reaktion auf Atom-Appell zeigt Entdemokratisierung der Politik

ID: 246591

Reaktion auf Atom-Appell zeigt Entdemokratisierung der Politik



(pressrelations) -
* Reaktion auf Atom-Appell zeigt Entdemokratisierung der Politik
* Gegenwehr gegen Diktat der Konzerne dringend notwendig

Die Reaktion der Bundesregierung auf den so genannten energiepolitischen Appell der Atom-Lobby und ihrer Unterstützer ist nach Meinung des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac Ausdruck einer zunehmenden Entdemokratisierung der Politik. "Eine Anzeige von 40 Managern und sonstigen Promis wiegt für die Bundesregierung um ein Vielfaches schwerer als die Tatsache, dass die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gegen eine Verlängerung der vereinbarten Atomkraftwerks-Laufzeiten ist", sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

Erschreckenderweise kennzeichne diese Schieflage aber auch in weiten Teilen die öffentliche Debatte. So gehe es fast nur noch um die Frage, ob die Bundesregierung für ihr dickes Geschenk an die Stromkonzerne überhaupt etwas zurückbekomme, die geplante Laufzeitverlängerung an sich werde kaum noch in Frage gestellt. "Bei aller angemessenen Kritik am erpresserischen Auftreten der Stromgiganten: Der eigentliche Skandal liegt darin, dass sie zu dieser Erpressung in der Lage sind", sagte Detlev von Larcher. Eine Politik, die die Dominanz von Konzerninteressen über das Allgemeinwohl als gegeben hinnehme, trage maßgeblich zur viel beklagten Politikverdrossenheit bei. Dabei zeige die Auseinandersetzung um den Atomausstieg erneut, wie richtig die Grundforderung von Attac nach einer Entmachtung großer Konzerne sei.

Attac fordert schon lange den sofortigen Atomausstieg und ? unabhängig davon ? eine höhere Besteuerung der gigantischen Gewinne der Stromkonzerne. Die Brennelementesteuer könnte ein kleiner Anfang sein.
"Dass sich die Stromkonzerne trotz ihrer enormen Gewinne so heftig dagegen wehren, die Sanierung der Asse aber den Steuerzahlern zumuten, ist ein weiterer Skandal", stellte Detlev von Larcher fest.
Mittelfristig setzt sich Attac für eine konzernfreie, soziale, ökologische und demokratisch kontrollierte Energieversorgung ein:


Stromkonzerne und Übertragungsnetze sollen in öffentliches Eigentum überführt und in kleinere Einheiten zerlegt werden, die demokratisch kontrollierbar sind.

Die Globalisierungskritiker rufen dazu auf, sich massenweise an den für Herbst geplanten Anti-Atomprotesten wie der Großdemonstration am 18. September in Berlin zu beteiligen. "Die schamlose Kampagne der Stromkonzerne muss den Widerstand der Bürgerinnen und Bürger gegen eine Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten stärken", sagte Detlev von Larcher. Bereits am Samstag beteiligten sich 4000 Menschen in 41 Wahlkreisen an der Anti-Atom-Aktion "Mal richtig abschalten".

Im Internet:

* Anti-Atomproteste am 18. September:
http://www.attac-netzwerk.de/ag-eku/
http://www.ausgestrahlt.de/startseite.html

* Demo-Aufruf:
http://kurzlink.de/Aufruf_Anti-Atom


Für Rückfragen und Interviews:

* Detlev von Larcher, Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0160) 9370 8007

Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland

Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de , Fax: 069/900 281-99Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Bundesinnenministerium wird Körperscanner testen ? Vertragspartner und Hersteller geben verbindlicher Erklärung ab Fadenscheinige Argumente der vier Atomkraftwerksbetreiber
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 24.08.2010 - 13:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 246591
Anzahl Zeichen: 3751

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Reaktion auf Atom-Appell zeigt Entdemokratisierung der Politik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Attac Deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Kampagnenstart: 'Kühe und Bauern nicht verpulvern!' ...
- Attac und Aktion Agrar gegen Milchüberproduktion und Billigexport von Milchpulver Bestärkt durch die große Demonstration "Wir haben Agrarindustrie satt"!" am Samstag in Berlin, haben das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Aktion Agrar eine Kampagne für faire M

Attac erlegt CETA-Monster ...
Neujahrsaktion gegen Freihandelsabkommen EU-Kanada + Montag, 4. Januar 2016, 11 Uhr + Vor dem Bundestag, Platz der Republik 1, Berlin Aktivistinnen und Aktivisten von Attac erlegen vor dem Bundestag das CETA-Monster. Mit dieser Aktion setzt das globalisierungskritische Netzwerk am kommenden

WTO-Konferenz: USA und EU erhöhen Druck auf Entwicklungsländer - Attac fordert Debatte über Alternativen zur Welthandelsorganisation ...
ac fordert Debatte über Alternativen zur Welthandelsorganisation Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass auch die gestern in Nairobi begonnene 10. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) das Versprechen nicht einlösen wird, die Interessen der Länder des Südens in den Mittelpunkt zu


Weitere Mitteilungen von Attac Deutschland


Bundesinnenministerium wird Körperscanner testen ? Vertragspartner und Hersteller geben verbindlicher Erklärung ab ...
Vor dem Hintergrund der Berichte über die angebliche Herstellung von Streu-bomben durch das Unternehmen L3 Communications, dem Hersteller der Körperscanner, die im Rahmen des sog. Feldtests auf dem Hamburger Flughafen zum Einsatz kommen sollen, hat das Bundesinnenministerium die von seinem Vertr

CEWE COLOR beschließt Aktienrückkauf ...
Oldenburg, 24. August 2010. Der Vorstand der CEWE COLOR Holding AG (SDAX, ISIN: DE0005403901) hat heute beschlossen, ab dem 25. August 2010 bis zum 31. Dezember 2010 eigene Aktien über die Börse zurückzukaufen. Der Rückkauf basiert auf der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 2. Juni 2010, i

Energiepolitischer Sachverstand der Koalition tendiert gegen Null ...
"Die Koalition hat ihre energiepolitischen Hausaufgaben nicht gemacht. Wer AKW-Laufzeiten verlängern und gleichzeitig erneuerbare Energien ausbauen will, hat ein paar Grundregeln der Energiepolitik nicht verstanden - da hilft auch ein wenig Gewinnabschöpfung bei den Atomkonzernen nicht weit

Fazit der Integrationstour 2010: Kommunen leisten trotz knapper Kassen gute Arbeit ...
Trotz knapper Kassen unternehmen die Kommunen große Anstrengungen, um die Integration zu fördern. Dies ist das Fazit, das die integrationspolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mürvet Öztürk, nach ihrer diesjährigen Integrationstour zieht. Auch die von der Landesregierung initiie


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z