Österreich und der „erweiterte Heimatmarkt Osteuropa“
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„Felix Austria“ profitiert von zentraler Lage und historischen Verbindungen
Experten warnen bereits. „Wir rinnen aus. Es gibt genug Betriebe, die deswegen Aufträge ablehnen müssen. Österreich läuft Gefahr, dass der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu einer Bremse für das Wirtschaftswachstum wird“, sagt der Präsident der Wirtschaftskammer (WKÖ), Christoph Leitl. Bis 2009 zeichne sich eine Periode mit ungewohnt hohem Wachstum ab ohne erkennbare Rezessionsgefahr, so die FAZ: „Zugute kommt Österreich nach wie vor die in den neunziger Jahren aufgebaute Stellung in seinem erweiterten Heimatmarkt Osteuropa.“ „Österreich profitiert seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs von seiner zentralen Lage in Europa und seinem hohen Internationalisierungsgrad. Insbesondere die historisch gewachsenen Kontakte zu den mittel- und osteuropäischen Ländern wirken sich positiv auf die Wirtschaft aus“, bestätigt Yvonne Dickinger vom österreichischen Wettanbieter Wettcorner http://www.wettcorner.com, einer einhundertprozentigen Tochter des Düsseldorfer Sportwettenanbieters Stratega-Ost http://www.stratega-ost.de. Auch Wettcorner folge diesem Trend und baue bis zum Ende des Jahres 2007 ein Filialnetz mit Ladenlokalen in Russland und Weißrussland auf.
Während durch die Exportsteigerung Österreichs im vergangenen Jahr allein 30.800 neue Arbeitsplätze (von insgesamt 52.000) geschaffen werden konnten und auch die zurückhaltende Lohnpolitik zu Optimismus Anlass gibt, müssen noch einige Probleme angegangen werden. So ist das Land noch nicht hinreichend für den demographischen Wandel gerüstet. Und auch die Abgabenlast in Österreich ist noch recht hoch. „Dabei punktet das Land mit einem attraktiven Unternehmenssteuerrecht, einem gut ausgebildeten Arbeitskräftepotential, einem hohen Lebensstandard sowie seiner Brückenkopffunktion in die lukrativen osteuropäischen Wachstumsmärkte“, schließt die FAZ ihren Länderbericht Österreich.
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Datum: 25.06.2007 - 16:33 Uhr
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